Die Verwaltung war eine Seite mit 1786 Zeilen. Wer das Protokoll sehen wollte, scrollte an Mediatheken, Prüfliste, Benutzern und Speicher vorbei — und jede neue Einstellung hätte sie länger gemacht. Jetzt hat sie eine eigene Leiste mit sieben Bereichen, jeder mit seiner Adresse: `#/verwaltung/protokolle` lässt sich ablegen, und ein Neuladen bleibt dort stehen. Die Leiste sieht aus wie die Hauptleiste daneben, damit sie als Navigation gelesen wird und nicht als Knopfreihe; am Telefon wird aus der Spalte ein Streifen zum Schieben. **Gebaut wird nur, was offen ist.** Das ist nicht nur sparsamer: das Abspielfenster fragt im Fünf-Sekunden-Takt nach, die Mediathekenliste beobachtet laufende Scans. Gemessen: nach dem Wechsel in einen anderen Bereich kommt zwölf Sekunden lang keine Anfrage mehr. `admin.ts` ist in acht Dateien zerlegt — eine je Bereich, dazu `teile.ts` für die gemeinsame Überschrift und `index.ts` für Leiste und Weiche. Zwei Dinge mussten dabei nachziehen: **Die Markierung in der Hauptleiste.** Sie verglich stur zwei Segmente; bei `#/verwaltung/metadaten` traf das auf keinen Eintrag, und „Verwaltung" verlor seinen Balken. Jetzt gilt auch ein Segment. **„5 Titel warten — ansehen".** Der Knopf sprang mit `scrollIntoView` zur Prüfliste. Die steht nicht mehr im selben Dokument — er wechselt jetzt den Bereich. Die Hervorhebung danach entfällt damit, und mit ihr ihr CSS. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Flaro Web
Die Weboberfläche für Rechner, auf denen es keine App gibt — Windows vor allem.
Aufbau
| Ordner | Was |
|---|---|
app/ |
Das Frontend (Vite, TypeScript) |
server/ |
Ein Server ohne Abhängigkeiten, der die Anfragen weiterreicht und die gebauten Dateien ausliefert |
frontend/ |
Die erste Fassung als einzelne Datei. Läuft, wird abgelöst. |
jellyfin-theme/ |
Ein Kleid für Jellyfins eigene Oberfläche — die kleine Lösung von vorher |
Warum ein eigener Server?
Er löst zwei Dinge, an denen die einzelne Datei scheitert, und zwar unabhängig davon, wie gut das Frontend geschrieben ist:
- Herkunft. Anfragen laufen über
/apiund damit über dieselbe Adresse wie die Seite. Kein CORS, auch nicht beim Streamen. - Klartext und Verschlüsselung. Läuft der Medienserver über
httpund die Seite überhttps, blockiert der Browser den Stream. Dagegen kann keine Zeile im Frontend etwas tun — ein Server davor schon.
Nebenbei bleibt der Zugangsschlüssel beim Server, statt im Browser zu liegen.
Betreiben
cd app && npm install && npm run build
cd ../server && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 node index.js
Dann auf http://localhost:8080. Der Port lässt sich über PORT ändern.
Entwickeln
cd app && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 npm run dev
Vite übernimmt dabei das Weiterreichen, der eigene Server wird nicht gebraucht.