Die Werte gingen roh von ffprobe in die Anzeige. Jedes Stück war richtig und keines verständlich: EAC3 heisst Dolby Digital Plus, MOV_TEXT heisst schlicht Text, und sechs Kanäle sind 5.1 — "6.0" ist eine Schreibweise, die es nicht gibt. Die Auflösung stand als gemessene Höhe da, also "1040p" für ein beschnittenes Breitbild, was aussieht wie ein Fehler. Benennung macht daraus Sätze, und zwar im Kern: die Apps brauchen dieselben, und zweimal formuliert heisst dieselbe Tonspur am Fernseher anders als im Browser. CultureInfo taugte dafür nicht, zweimal gemessen: sein NativeName liefert den Namen in der Sprache selbst — "English", "français" —, und für ein erfundenes Kürzel wie "xyz" erfindet es stillschweigend eine Kultur, statt zu scheitern. Also eine eigene Liste, über das zwei- und das dreibuchstabige Kürzel, weil beide in Mediendateien vorkommen und ISO 639-2 für manche Sprachen zwei kennt. Unbekanntes bleibt stehen statt zu "Unbekannt" zu werden — die rohe Angabe ist immer noch eine Auskunft. Und "und" verschwindet ganz: ffmpeg schreibt das für unbekannt, und als Sprache angezeigt sieht es aus wie eine. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Flaro Web
Die Weboberfläche für Rechner, auf denen es keine App gibt — Windows vor allem.
Aufbau
| Ordner | Was |
|---|---|
app/ |
Das Frontend (Vite, TypeScript) |
server/ |
Ein Server ohne Abhängigkeiten, der die Anfragen weiterreicht und die gebauten Dateien ausliefert |
frontend/ |
Die erste Fassung als einzelne Datei. Läuft, wird abgelöst. |
jellyfin-theme/ |
Ein Kleid für Jellyfins eigene Oberfläche — die kleine Lösung von vorher |
Warum ein eigener Server?
Er löst zwei Dinge, an denen die einzelne Datei scheitert, und zwar unabhängig davon, wie gut das Frontend geschrieben ist:
- Herkunft. Anfragen laufen über
/apiund damit über dieselbe Adresse wie die Seite. Kein CORS, auch nicht beim Streamen. - Klartext und Verschlüsselung. Läuft der Medienserver über
httpund die Seite überhttps, blockiert der Browser den Stream. Dagegen kann keine Zeile im Frontend etwas tun — ein Server davor schon.
Nebenbei bleibt der Zugangsschlüssel beim Server, statt im Browser zu liegen.
Betreiben
cd app && npm install && npm run build
cd ../server && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 node index.js
Dann auf http://localhost:8080. Der Port lässt sich über PORT ändern.
Entwickeln
cd app && FLARO_SERVER=http://jellyfin:8096 npm run dev
Vite übernimmt dabei das Weiterreichen, der eigene Server wird nicht gebraucht.