Ein Protokoll für das, was jeder Server können muss — blättern, Bilder
liefern, Zustand melden. Bewusst schmal: alles, was nur einer kann,
steht nicht darin, sondern als abfragbare Fähigkeit. Ein gemeinsamer
Nenner, der alles umfasst, wäre keiner mehr.
Deshalb `BackendCapability`. Plex kennt keine Favoriten, Jellyfin keine
Plex-Empfänger — und eine Oberfläche, die Knöpfe für Dinge zeigt, die
der Server nicht kann, ist schlimmer als eine, die sie weglässt. Plex
meldet hier ausdrücklich keine Favoriten und wirft, wenn jemand es
trotzdem versucht; stillschweigend nichts zu tun wäre die schlechtere
Antwort.
`MediaQuery` ersetzt `LibraryQuery` nach oben hin. Deren Sortierwerte
waren Plex' Drahtformat („titleSort:asc"), was hieß: entweder lernt
Jellyfin Plex' Schreibweise, oder jede Ansicht muss wissen, mit wem sie
spricht.
`PlexBackend` ist eine Hülle, keine Umschreibung — die Endpunkte bleiben,
wo sie sind. Der Fehlerübersetzer nimmt den ungetypten Wurf, weil Swift
getippte Fehler durch eine Closure hindurch nicht ableiten kann; der
zweite `catch` ist dabei keine Zierde, sondern verhindert, dass ein
unerwarteter Fehler durchfällt und die Signatur zur Lüge macht.
Die App benutzt noch nichts davon.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
`MediaItem` und die Typen darunter — die Form, in der die Oberfläche
Titel sieht, unabhängig davon, welcher Server sie geliefert hat.
Die Namen sind dort geblieben, wo sie ohnehin neutral waren: `title`,
`summary`, `year`, `index`. Umbenannt wurde, was Plex-Jargon ist.
`ratingKey` heißt `id`, `viewOffset` heißt `resumeMilliseconds`, und aus
dem „Großelternteil" ist die Serie geworden, die von Anfang an gemeint
war — ein Name, den man in jeder Ansicht im Kopf übersetzen musste.
Zwei Dinge, die dabei ehrlicher werden:
`isFavourite` gibt es, aber Plex meldet immer `false`. Ein Feld, das ein
Server nicht füllt, ist besser als eine Fähigkeit, die es nur auf einem
gibt und die sich nirgends setzen ließe.
Dateigrößen sind jetzt `Int64`. Ein Remux überschreitet vier Gigabyte
mühelos.
Die Übersetzung steht in **einer** Datei und geht in **eine** Richtung.
Die Drahtmodelle bleiben, wo sie sind — sie tragen Eigenheiten, die nur
Plex hat, und die gehören nicht nach oben.
Geprüft wird gegen echte Server-Antworten, nicht gegen erfundene Werte:
genau dort stehen die Eigenheiten, an denen eine Übersetzung scheitert.
Ein Test vergleicht außerdem beide Wege zum Wiedergabe-Profil — sagten
sie Unterschiedliches, spielte ein Titel nach dem Umbau plötzlich über
einen anderen Player.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Erster Schritt zu Jellyfin, und er besteht vor allem aus Wegnehmen.
`PlaybackDecider` nahm bisher Plex-Modelle entgegen und las daraus sechs
Felder. Das band die Entscheidung an einen bestimmten Server, obwohl an
der Frage „kann iOS das öffnen?" nichts serverspezifisch ist. Jetzt nimmt
er ein `MediaProfile` — Container, Codecs, Bitrate, ob die Datei
untersucht ist.
Wie ernst die Kopplung war, zeigte der Player selbst: für die
Offline-Wiedergabe baute er sich **erfundene** Plex-Werte zusammen — eine
Media mit Kennung 0, ein Part mit dem Dateinamen als Schlüssel,
zusammengesetzte Spurlisten —, nur damit die Signatur passte. Für eine
Datei, die längst auf dem Gerät lag und mit Plex nichts mehr zu tun
hatte. Dieser Hack ist weg.
Neu ist das Target `MediaKit`: Typen und Rechnungen, die für jeden Server
gelten, ohne eine einzige Abhängigkeit. Darin `MediaProfile` und die
`Duration`-Brücke, die bisher in PlexKit stand — „weil es die unterste
Schicht ist". Das stimmte, solange es nur einen Server gab.
Damit kennen Wiedergabe und Downloads Plex nicht mehr. Zwei der
Abhängigkeiten waren ohnehin tot; die dritte trug nur diese Brücke.
Die wichtigste Testtabelle des Projekts ist mitgewandert und dabei
kürzer geworden: dort steht jetzt, worauf es ankommt, statt vollständiger
Modelle mit Kennungen und Dateipfaden, von denen niemand etwas las.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>