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Der Server weiss jetzt mehr als Titel und Plakat
Bisher standen zu einem Film vier Angaben in der Datenbank: Titel, Jahr, Beschreibung, zwei Bilder. Damit lässt sich eine Kachel zeichnen und sonst nichts — keine Detailseite, die mehr sagt als der Dateiname, keine Vorschläge, kein Filter nach Genre. Alles drei hing daran. Jetzt kommen dazu: **Laufzeit, Bewertung, Werbezeile, Altersfreigabe, Genres, Besetzung, Stab — und der Schriftzug des Titels.** Letzterer ist das, was eine Startseite teuer aussehen lässt: „Blade Runner 2049" in seiner eigenen Schrift über dem Hintergrundbild statt in der Systemschrift. **Alles in einer Anfrage.** `append_to_response` hängt Besetzung, Fremdkennungen, Freigaben und Bilder an den Einzelabruf. Vier getrennte Anfragen je Titel wären bei vierhundert Filmen sechzehnhundert, und TMDB begrenzt, wie oft man fragen darf. Der eigene Abruf der IMDb-Kennung ist dabei entfallen — sie hängt jetzt mit dran. Freigaben sind national: die FSK gilt in Deutschland, die MPAA in den USA, und TMDB führt beide nebeneinander. Genommen wird die des eingestellten Landes. Beim Schriftzug entscheidet zuerst die Sprache und erst danach die Bildbewertung — ein deutscher Titel in deutscher Schrift schlägt den besser bewerteten englischen. Vom Stab nur Regie und Drehbuch. TMDB führt dort auch Beleuchter und Caterer; eine Detailseite, die alle nennt, nennt nichts. **Genres und Personen als eigene Tabellen**, nicht als Text im Film. Sonst: filtern über `LIKE`, Tippfehler als eigenes Genre, und bei einer Umbenennung vierhundert Zeilen anfassen. Personen über die Kennung der Quelle geführt, nicht über den Namen — es gibt zwei Schauspieler namens „Chris Evans". Darauf sitzen zwei neue Endpunkte: ein Filter nach Genre (nur die, die in der Mediathek auch vorkommen — ein Knopf zu einer leeren Liste ist schlimmer als kein Knopf) und **Vorschläge** über die Genres des zuletzt Gesehenen. Keine Empfehlungsmaschine: ein Haushaltsserver hat keine Millionen Sehverläufe, aus denen sich etwas lernen liesse. Eine schlichte Regel ist nachvollziehbar, was eine undurchschaubare Empfehlung nie ist. --- **Zwei Fehler, beide fand erst der echte Lauf.** `UNIQUE constraint failed: Genres.Name`, und damit scheiterte der ganze Scan — in der Mediathek erschien kein einziger Titel. Vier Bibliotheken scannen gleichzeitig, jede mit eigenem Datenbankkontext; zwei stossen auf „Drama", keine sieht die ungespeicherte Zeile der anderen. Statt die Läufe zu serialisieren — das kostete bei zehn Bibliotheken das Zehnfache an Zeit — wird der Fehlschlag hingenommen und die Zeile des anderen benutzt. Sie steht ja genau dafür da. Und: **eine geänderte Sprache erreichte vorhandene Titel nie.** Ein zweiter Scan fragt nichts erneut, das ist Absicht. Wer aber von Englisch auf Deutsch stellt, bekam deutsche Titel erst beim nächsten neuen Film. Dafür gibt es jetzt „Metadaten auffrischen" je Bibliothek — geholt über die bekannte Kennung, nicht über eine neue Suche, damit eine Zuordnung von Hand stehenbleibt. 368 Tests grün, zehn davon neu. Am Container nachgewiesen: „Der Untergang", 156 Minuten, FSK 12, Bewertung 7,9, Genres Drama/Historie/Kriegsfilm, 22 Mitwirkende mit Rollennamen, Schriftzug und Hintergrund da — und nach dem Umstellen auf de-DE heisst er nicht mehr „Downfall". Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |
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Mehrere Mediatheken, jede für sich
Bisher gab es in der Seitenleiste „Filme" und „Serien" — zwei feste Zeilen, hinter denen alles zusammenfiel, was der Server kannte. Wer „Filme" und „Dokumentationen" getrennt angelegt hatte, sah sie wieder in einem Topf. Das nahm die Entscheidung zurück, sie zu trennen. Jetzt führt die Seitenleiste **jede Mediathek einzeln**, mit Namen und Zahl, wie bei Plex und Jellyfin. Die Startseite bekommt je Mediathek eine Reihe mit dem zuletzt Hinzugefügten; steht mehr drin, als die Reihe zeigt, führt „Alle zeigen" dorthin. Die Mediathekenseite trägt den Namen im Titel, sucht innerhalb der Mediathek und lässt sich sortieren. **Am Server dafür:** `?sort=` auf `/movies` und `/series` — `title`, `added`, `year`. Der Titel immer als letzter Vergleich, sonst hätten zwei Filme aus demselben Jahr keine feste Reihenfolge und Seite 2 zeigte denselben Film noch einmal oder gar nicht. Die Liste der Bibliotheken nennt je Zeile einen Zählwert. „Dokumentationen · 0" sagt mehr als ein Eintrag, hinter dem sich nach dem Klick nichts findet — da ist der Unterschied zwischen „noch nicht gescannt" und „falscher Pfad" wenigstens sichtbar. `null` heisst „nicht gezählt", nicht „leer". Umbenennen und Entfernen, beides nur für Administratoren. **Umbenennen, mehr nicht:** die Art zu ändern hiesse, Filme in Serien zu verwandeln; den Pfad zu ändern hiesse, einen Bestand gegen einen anderen zu tauschen, während die Einträge stehenbleiben. Beides ist kein Bearbeiten, sondern eine neue Bibliothek. **Beim Entfernen bleiben die Mediendateien liegen.** Weg sind der Eintrag, die Zuordnungen und der Sehfortschritt aller Benutzer dazu; die Oberfläche sagt das vorher, und eine Prüfung hält fest, dass die Datei danach noch da ist. Ein Server, der beim Aufräumen in der Oberfläche fremde Filme löscht, ist einer, den man nicht noch einmal benutzt. --- **Der Fehler, den der Browser zeigte, und er betrifft jeden Betrieb:** nach einem Server-Update lief weiter die alte Oberfläche. Die Dateien unter `assets/` tragen eine Prüfsumme im Namen — ändert sich der Inhalt, ändert sich der Name. `index.html` trägt keine; sie nennt nur deren Namen. Lag sie im Zwischenspeicher, bekam der Browser weiter die alte App: nicht kaputt, sondern veraltet, und das fällt niemandem auf. Nachgemessen: geladen war `index-C0K3V8eg.js`, ausgeliefert wurde längst `index-DomHN4_b.js`. Jetzt zwei Lebensdauern — `no-cache` für die Seite, ein Jahr und `immutable` für die Bausteine. Mit Prüfung, und am Container nachgemessen. Der Beispielbestand bekommt zwei weitere Mediatheken, „Dokumentationen" und „Konzerte". Mit nur Filme und Serien liesse sich gar nicht prüfen, ob mehrere wirklich getrennt bleiben — zwei Bestände **derselben Art** sind der Fall, in dem es auffällt. 358 Tests grün. Am Container nachgewiesen: vier Mediatheken in der Seitenleiste mit Zählwerten, je eine Reihe auf der Startseite, und „Dokumentationen" zeigt zwei Titel statt sieben. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |
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Stufe 4: Fortschritt ab der ersten Sekunde, ohne Schwelle
Der Anlass für diesen Server, jetzt als Code. Fortschritt, Gesehen-Status, Weiterschauen, Nächste Folge, Favoriten und Bewertungen — alles je Benutzer. **Die Jellyfin-Werte sind jetzt belegt statt behauptet.** Das Entwurfsdokument hatte das ausdrücklich offengelassen („aus dem Gedächtnis"); hier stehen sie aus `MediaBrowser.Model/Configuration/ServerConfiguration.cs` und `Emby.Server.Implementations/Library/UserDataManager.cs`: | | Vorgabe | Was passiert | |---|---|---| | `MinResumePct` | 5 | darunter `positionTicks = 0` — Kommentar im Quelltext: „ignore progress during the beginning" | | `MaxResumePct` | 90 | darüber gesehen, Position **auf 0** | | `MinResumeDurationSeconds` | 300 | alles unter fünf Minuten gilt nach dem ersten Lebenszeichen als gesehen | Bei einem Zweistünder sind die ersten sechs Minuten damit weg. Eine vierminütige Folge gilt nach dreissig Sekunden als vollständig gesehen. Und fehlt die Laufzeit, nimmt Jellyfin an, der Titel sei durch — wörtlich: „we'll just have to assume it was fully played". **Flaro legt jede Meldung ab und wirft nie eine Position weg.** Eine Grenze fürs Häkchen gibt es trotzdem — 90 %, sonst stünde jeder zu Ende geschaute Film für immer bei 98 % in Weiterschauen. Der Unterschied ist nicht, *dass* es die Grenze gibt, sondern was sie anrichtet: hier wird ein Häkchen gesetzt, dort zusätzlich die Stelle vernichtet. Wer einen gesehenen Film noch einmal anfängt, hat beides — das Häkchen und den Punkt, an dem er steht. Ohne bekannte Laufzeit wird nichts vermutet. Das ist der Fehler, den man nicht zurücknehmen kann, ohne ihn zu bemerken. --- **Eine Spalte statt einer zweiten Regel.** „Gehört in Weiterschauen" vergleicht die Stelle mit einem Anteil der Laufzeit, und diese Rechnung lässt sich nicht nach SQL übersetzen. Die Regel daneben noch einmal als Abfrage zu schreiben wäre die Variante, bei der beide irgendwann auseinanderlaufen — unbemerkt, weil keine von beiden dabei falsch aussieht. Stattdessen hält `InProgress` das Ergebnis fest, geschrieben an genau einer Stelle. Eine Prüfung hält Reihe und Regel über vier Stände gegeneinander. **„Weiterschauen" und „Nächste Folge" überschneiden sich nicht.** Was angefangen ist, steht links; was ansteht, rechts. Jellyfin zeigt beides doppelt, und auf einer Startseite mit zwei Reihen nebeneinander sieht das nach einem Fehler aus. Dazu, weil die App sie braucht: Einzelabruf für Film und Serie, die nächste Folge nach einer gegebenen, und der Zustand hängt an jeder Liste mit dran — in einer Abfrage je Seite, nicht in einer je Titel. Ein Titel wird über seine Kennung allein angesprochen, ohne dass der Aufrufer sagen muss, ob es ein Film oder eine Folge ist. Die App hat diese Auskunft an der Stelle nicht. 348 Tests grün. Im Container nachgewiesen: fünf Minuten „Der Untergang" von 2:36 bleiben stehen, bei Minute 150 kommt das Häkchen und die Stelle bleibt, beim zweiten Anlauf steht der Film mit beidem wieder in der Reihe — und nach Folge 1 von Dark zeigt „Nächste Folge" S01E02. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |
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Halo heisst ab hier Flaro — die Marke stand im Weg
Der Upload zu App Store Connect scheiterte am Namen. „Halo" ist eine eingetragene Marke von Microsoft; im App Store heisst zwar keine App exakt so, aber reservierte und markenrechtlich belegte Namen tauchen in keiner Suche auf. Der einzige verlässliche Test war die Eingabe dort, und die ging daneben. **Der Name wurde diesmal vorher geprüft.** Zwanzig Kandidaten gegen den deutschen und amerikanischen App Store, auf exakte Treffer und auf ähnliche Namen. „Kavo" wäre dieselbe Wand gewesen — exakt belegt in beiden Stores, in Deutschland von KaVo Dental GmbH. „Flare" ist mit 42 ähnlichen Apps je Store der am dichtesten besetzte Name der ganzen Runde. **Flaro** ist in beiden frei und liest sich als eigenes Wort, nicht als Flare mit Tippfehler. Das bleibt eine Store-Suche und keine Markenrecherche — reservierte Namen ohne veröffentlichte App sieht sie nicht. Aber es ist mehr Prüfung, als beim letzten Mal stattfand. --- 2160 Textvorkommen in 273 Dateien, 49 Pfade. Betroffen ist diesmal auch der Server: `Flaro.Api`, `Flaro.Core`, `Flaro.Data`, `Flaro.Media`, `Flaro.Metadata`, `FlaroContext`, `FlaroPaths`, `flaro.db`, die Variablen `FLARO_DATA`, `FLARO_CACHE`, `FLARO_TRANSCODE`, `FLARO_WRITE_SIDECARS`, und das Image. **Vor dem Ersetzen geprüft**, ob „halo" irgendwo als Teil eines anderen Wortes steckt — und ob es im TMDB-Token vorkommt. Tat es nicht; ein blindes Ersetzen hätte den sonst zerlegt. `docs/superpowers/specs/` bleibt wie beim letzten Mal unangetastet: datierte Entwurfsdokumente sind ein Protokoll getroffener Entscheidungen. Das Server-Dokument hat stattdessen einen Nachtrag bekommen, damit es niemanden in die Irre führt. **Die Bundle-ID wandert mit**, zum zweiten Mal an einem Tag: `com.scarriffleservices.flaro`. Wer die vorige Fassung installiert hat, hat jetzt zwei Karteileichen auf dem Gerät — beide löschen, dann ist Ruhe. 308 Server-Tests grün, 368 im Swift-Paket, null Warnungen. iOS und tvOS bauen, das Image baut, und ein frischer Container läuft durch Einrichtung und Anmeldung. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |