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ScarriffleandClaude Opus 5 ed13d5fa43 Kratzplatz, Markenerkennung, Tonabdruck — erfundene Wörter für Fachbegriffe
„Scratch disk" wörtlich zu übersetzen ist derselbe Fehler wie „Wachhund"
für Watchdog und „Keks" für Cookie. Und „Marke" ist kein Fachbegriff für
das, was gemeint ist: Jellyfin nennt diese Abschnitte Media Segments, und
das ist auch das Wort, in dem sich darüber reden lässt.

    Kratzplatz*       → Transcode*          (was es ist, steht in FLARO_TRANSCODE)
    Marke, Marken     → Segment, Segmente
    Markenerkennung   → Segmenterkennung
    Markenart/-suche  → Segmentart/-suche
    Tonabdruck        → Fingerprint         (Chromaprint nennt es so)
    Tonabgleich       → Fingerprintabgleich
    Schlüsselbild     → Keyframe
    Bildabtaster      → Frameabtaster

Gewöhnliches Deutsch bleibt gewöhnliches Deutsch: Wartung, Freigabe,
Meldung, Abspann, Vorspann. Das war nie das Problem.

**Was sich nicht ändert, und zwar mit Absicht.** Die drei
Einstellungsschlüssel `wartung.kratzplatz.paket.*` bleiben, wie sie sind —
sie stehen in der Datenbank, und ein neuer Name hiesse, dass die Werte
des Nutzers stillschweigend auf die Vorgabe zurückfallen. Dasselbe für
die Endpunktpfade `/marken`: sie sind nicht sichtbar, und ein Umbenennen
wäre Diff ohne Gewinn.

**Die Migration ist von Hand geschrieben.** `dotnet ef` hat ein Gerüst
erzeugt, das beide Tabellen löscht und neu anlegt — es sieht eine
verschwundene und eine neue Tabelle, nicht eine umbenannte. Damit wäre
jedes erkannte Segment und jeder Vermerk „hier wurde schon gesucht" weg
gewesen. `RenameTable` und `RenameIndex` tun dasselbe, ohne eine Zeile
anzufassen; nachgemessen an einer echten SQLite-Datei: Zeilen vorher 1
und 1, nachher 1 und 1, Inhalt unverändert.

Nachgezogen: in `bilder.ts` und `main.ts` heisst „marke" ein Häkchen und
das Logo — die blieben unberührt. Und „Segment" ist sächlich, was eine
Blindersetzung nicht weiss: „eine Segment" stand danach an vierzehn
Stellen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-16 16:26:57 +02:00
ScarriffleandClaude Opus 5 dc9d1cea85 Meine Rundung war eine Klinge, und ich bin hineingelaufen
Du hast recht, und zwar doppelt.

**Der Versatz stand im falschen Menü.** „Später (+100 ms)" unter den
Tonspuren liest sich wie der Name einer Spur. Jetzt hat er einen eigenen
Knopf in der Leiste, mit eigenem Zeichen und festen Stufen von „Ton 1 s
früher" bis „Ton 1 s später", dazwischen „Ohne Versatz" — mit Haken, wie
bei der Qualität. Im Tonmenü stehen wieder nur Sprachen.

**Und das Schlimmere: die Rundung aufs Schlüsselbild hat es verschlechtert.**
Sie musste auf die Millisekunde stimmen, sonst nimmt ffmpeg das
Schlüsselbild davor. Gemessen an einer Datei mit Schlüsselbildern alle
fünf Sekunden:

    -ss 15.015  →  Bild ab 0,000 | Ton ab 0,004
    -ss 15.014  →  Bild ab 0,000 | Ton ab 4,983

Eine Millisekunde. Und die Zeile, die den Wert an ffmpeg gibt, rundete auf
drei Nachkommastellen — bei 23,976 Bildern je Sekunde liegen
Schlüsselbilder auf Werten wie 3,336667, und die überleben das nicht
zuverlässig. Damit konnte jede Fortsetzung schlechter werden als vorher.
Das war mein Fehler, eingebaut in E8GSRE.

**Der richtige Hebel ist `-noaccurate_seek`**, und er braucht gar keine
Genauigkeit. Damit schneidet ffmpeg auch den Ton nicht auf die Sekunde,
sondern lässt ihn beim selben Schlüsselbild anfangen wie das kopierte
Bild. Gemessen, dieselbe Datei, fünf verschiedene Sprungwerte quer durch
die Bildgruppe:

    15,014 → 0,015 | 17 → 0,004 | 19,9 → 0,004 | 12,5 → 0,015 | 3,2 → 0,011

Statt bis zu fünf Sekunden also überall unter zwanzig Millisekunden, und
zwar ohne dass irgendein Wert getroffen werden muss. Fünf Testfälle quer
durch die Bildgruppe halten das jetzt fest; vorher prüfte der Sprungtest
nur, ob überhaupt Segmente entstehen.

Die Schlüsselbildsuche bleibt — aber nur noch, um dem Spieler eine
ehrliche Uhr zu geben. Vergreift sie sich, geht die Uhr falsch; Bild und
Ton bleiben zusammen. Vorher hing die Ausrichtung daran, und das war der
schlechte Tausch.

Und die Sekundenangaben gehen jetzt mit sechs Nachkommastellen hinaus
statt mit drei.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-07 20:24:21 +02:00
ScarriffleandClaude Opus 5 cf272f20aa Ton und Bild: ein Versatz zum Einstellen, und zwei gemessene Fehler weniger
Du meldest Ton, der drei, vier Sekunden neben dem Bild liegt.
**Nachstellen konnte ich es nicht** — und das sage ich lieber, als eine
Vermutung als Befund zu verkaufen.

Gemessen habe ich alle vier Wege, jeweils mit ffprobe am Ergebnis, erster
Zeitstempel je Spur:

| Weg | Bild ab | Ton ab |
|---|---|---|
| Umpacken, ab 0 | 0,021 | 0,000 |
| Umpacken, ab 12 | 0,000 | 1,979 |
| Umkodieren, ab 0 | 0,021 | 0,000 |
| Umkodieren, ab 12 | 0,021 | 0,000 |

Alle vier sind **zueinander richtig**. Auch eine Quelle mit einem echten
Loch in der Tonspur blieb ausgerichtet. Die naheliegende Erklärung — `-ss`
vor `-i` mit kopiertem Bild und neu gerechnetem Ton — ist damit widerlegt.

**Zwei echte Fehler hat dieselbe Messung aber gefunden**, und beide sehen
aus wie „um Sekunden daneben":

Zeile zwei der Tabelle. Beim Umpacken fängt das Bild beim Schlüsselbild
*vor* dem Sprung an, der Ton genau beim Sprung — bei Sekunde 12 also zwei
Sekunden Bild **ohne Ton** am Anfang. Zueinander stimmen beide, aber jeder
Spieler darf diese Lücke deuten, wie er will. Und der Server meldete dem
Spieler „beginnt bei 12", obwohl er bei 10 beginnt: die Uhr, die
Zeitleiste und der gespeicherte Stand lagen um diesen Unterschied daneben.

Beides geht weg, indem der Sprung **auf das Schlüsselbild gerundet** wird
und derselbe Wert zurückgemeldet wird. Dann fangen Bild und Ton zusammen
an, es gibt keine Stille davor, und die Uhr stimmt. Beim Umkodieren
entfällt das Runden — dort schneidet das neu gerechnete Bild genau.

**Und: ffmpeg durfte bisher nichts sagen.** `-loglevel error` versteckt
genau die Meldungen, die einen Tonversatz ankündigen, und der
Fehlerkanal wurde bei Rückgabewert 0 weggeworfen. Jetzt steht er auf
`warning`, und Warnungen landen auch bei einem geglückten Lauf im
Protokoll. Wenn es bei dir wieder auftritt, steht diesmal etwas da.

**Der Versatz zum Einstellen** sitzt im Tonmenü des Spielers: „Später"
und „Früher" in Hundertmillisekundenschritten, bis ±5 s, dazu
„Zurücksetzen". Gemerkt wird er **je Datei in diesem Browser** — ein
Versatz ist meist eine Eigenschaft der Datei, kann aber auch an der
Anlage liegen, und über Bluetooth stimmt etwas anderes als am Fernseher.

Verschoben wird serverseitig: die Datei wird ein zweites Mal mit
`-itsoffset` geöffnet und von dort nur der Ton genommen. Mit einer
Eingabe verschöbe sich beides gemeinsam. Der Preis: der Strom startet neu,
und eine durchgereichte Datei muss dafür umgepackt werden — ohne ffmpeg
lässt sich nichts verschieben.

Zwei neue Läufe halten das fest: dass Bild und Ton zusammen anfangen, und
dass ein halbe-Sekunde-Versatz den Ton um eine halbe Sekunde verschiebt
und das Bild gar nicht. Der Sprungtest daneben lief bisher genau durch
diesen Fall und sah nur nach, ob überhaupt Segmente entstehen.

Ein Test musste umgeschrieben werden: er stand auf „Einstiegspunkt ist
genau 2" und hielt damit die falsche Meldung fest.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-07 19:37:21 +02:00
ScarriffleandClaude Opus 5 4853200d5c Er packte um, was gar nicht am Umpacken lag
Der Browser bekam stillschweigend Apples Geräteprofil — und mit ihm HEVC, AC3
und EAC3, von denen er keines öffnet. Der Server packte die Datei
pflichtschuldig nach MP4 um, liess Bild und Ton dabei unberührt, und heraus
kam eine tadellose Datei, mit der Chrome nichts anfangen konnte. Umpacken
fasst das Bild nun einmal nicht an.

Jetzt sagt das Gerät selbst, was es kann, und es gibt einen zweiten Weg neben
der fertigen Datei: HLS, das nach Sekunden anfängt statt nach Minuten.
Dasselbe Rohr erledigt beides — mkv nach fMP4 mit „-c:v copy", 4K nach 480p
mit libx264 — und eine MP4, die der Browser ohnehin öffnet, geht ganz ohne
ffmpeg hinaus.

Dazu eine eigene Steuerleiste: Tonspur und Untertitel während der Wiedergabe
umschaltbar, vier Auflösungsstufen, Tastenkürzel, und bei einem Fehler ein
deutscher Satz statt eines schwarzen Bildes.

Gemessen statt vermutet: Chromium antwortet auf canPlayType für HLS mit
"maybe" und kann es dann doch nicht — deshalb entscheidet Hls.isSupported().
hls.js wiegt 372 KB und wird erst beim Abspielen geholt; die Oberfläche
bleibt bei 109.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-05 18:52:27 +02:00