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Stufe 2b: Metadaten von TMDB — und ein Testlauf, der 19-mal schneller ist
Titel, Beschreibungen und Bilder kommen jetzt von TMDB. Dazu zwei Fehler, die erst das Zusammenspiel zeigte. **Der Anbieter steckt hinter einer Schnittstelle, und das ist kein Vorrat für einen zweiten.** Es geht darum, dass alles, was darauf aufbaut, *ohne Netz und ohne Schlüssel* prüfbar bleibt. Ein Projekt, dessen Tests einen fremden Dienst brauchen, hat am Ende keine Tests: sie scheitern, wenn das WLAN hakt, und irgendwann schaltet sie jemand ab. **Ein Fehlschlag bei TMDB ist kein Abbruch.** Kein Netz, Kontingent erschöpft, ein Anmeldeportal im Hotel-WLAN, das HTML mit Status 200 schickt — in allen Fällen bleibt der Titel beim Dateinamen und der Scan läuft durch. Die eine Ausnahme ist ein zurückgewiesener Schlüssel: „nichts gefunden" und „dein Schlüssel ist falsch" sehen in der Mediathek gleich aus, und ohne diese Unterscheidung sucht jemand stundenlang. Der Schlüssel steht im Scanbericht. **Der Schlüssel kommt nie wieder heraus.** Abgefragt wird nur, ob einer da ist — sonst gäbe die Oberfläche jedem Angemeldeten das TMDB-Kontingent des Betreibers in die Hand. Geprüft, dass er nicht einmal versehentlich im Antwortkörper steht. **Bilder holt die App bei Halo, nicht bei TMDB.** Sonst bräuchte sie Internet für ein Plakat, das zehn Zentimeter weiter auf der Platte liegt — und TMDB erführe, wer wann was ansieht. Der Schlüssel ist der Hash der Quelladresse, also lädt dasselbe Plakat nie zweimal. Dass daraus kein Weg ins Dateisystem wird, ist eigens geprüft: ohne die Formprüfung wäre `/api/v1/images/../../config/halo.db` ein Weg, die Datenbank samt aller Token-Fingerabdrücke herunterzuladen. --- **Der erste Fehler: nach dem Eintragen der Metadaten legte der nächste Scan den Film erneut an.** Zugeordnet wurde über den Titel — und den hatte TMDB gerade von „The Matrix" auf „Matrix" geändert. Beim übernächsten Lauf dasselbe noch einmal. Das ist die Sorte Fehler, die man erst nach Wochen bemerkt, wenn jeder Film fünfmal dasteht. Jetzt gibt es `ParsedTitle`: den Titel aus dem Dateinamen, der sich nie ändert, und nur der entscheidet beim Zuordnen. **Der zweite Fehler kostete 15 Minuten je Testlauf.** Zwei Tests löschen die Pfadvariablen, um den Rückfall auf die Voreinstellung zu prüfen — und liessen sie gelöscht zurück. Jeder danach gestartete Testserver fiel dann auf `<Projektverzeichnis>/data` zurück, und Dutzende Server teilten sich **eine** SQLite-Datei, auf die sie der Reihe nach warteten. Dazu wartete jeder Host beim Herunterfahren die vollen fünf Sekunden. Gefunden durch Halbieren, nicht durch Raten: einzeln war jede Testklasse schnell, zusammen nicht. Der Beweis lag am Ende als leeres Verzeichnis `src/Halo.Api/data` auf der Platte. **15 Minuten 32 → 49 Sekunden.** 180 Tests grün. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |
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Stufe 2a: Der Bestand wird gelesen, nicht mehr nur verwaltet
Dateinamen erkennen, Verzeichnisse durchlaufen, abgleichen, blättern. Noch ohne TMDB — die Titel kommen vorerst aus den Dateinamen, und genau daran entscheidet sich später, ob die Metadatenquelle etwas findet. **Der Dateiname ist die Stelle, an der Medienserver in der Praxis scheitern.** Was auf der Platte liegt, heisst nicht „Der Fall", sondern `Notruf.Hafenkante.S01E01.German.1080p.WEB-DL.x264-GRP.mkv`. Das Verfahren schneidet ab dem ersten Technik-Merkmal ab, statt einzelne Tags herauszulösen: Letzteres klingt gründlicher, lässt aber bei jedem unbekannten Tag Bruchstücke stehen — und unbekannte Tags gibt es immer. Drei Fälle, an denen sich die Regeln entscheiden, alle geprüft: - **„Blade Runner 2049" behält seine Zahl.** Eine Jahreszahl muss plausibel sein; was weit in der Zukunft liegt, gehört zum Titel. Ohne diese Grenze hiesse der Film „Blade Runner", erschienen 2049, und keine Metadatenquelle fände ihn so. - **„S.W.A.T." behält seine Punkte.** Trennpunkte werden nur dort zu Leerzeichen, wo sonst keine sind — stehen welche im Namen, hat jemand von Hand benannt, und seine Punkte sind gewollt. (Der Schlusspunkt fiel erst einem Test auf.) - **Ohne Folgennummer wird nichts geraten.** Eine erfundene Staffel 1 landete unter einer Serie, zu der die Datei nicht gehört. **`@eaDir` ist der Grund, warum der Walker von Hand absteigt.** Synologys Vorschauablage enthält eine Kopie *jeder* Datei; mit `SearchOption.AllDirectories` — der bequemen Fassung — stünde jeder Film zweimal in der Mediathek, zur Hälfte als unbrauchbare Kopie. Äste beschneiden kann nur, wer selbst absteigt. Ein gesperrter Unterordner bricht den Lauf nicht ab, sondern wird vermerkt. **Die Datei zeigt auf den Titel, nicht umgekehrt.** Sieht herumgedreht aus und ist Absicht: ein Film liegt oft als 4K *und* als 1080p vor. Trüge der Film den Verweis auf seine eine Datei, wäre die zweite Fassung ein Umbau am Datenmodell — so ist sie eine Zeile mehr. Geprüft. **Der Scan läuft im Hintergrund**, nicht in der Anfrage: ein Bestand mit 40 000 Titeln braucht Minuten, und eine so lange offene Anfrage läuft hinter jedem Reverse Proxy ins Zeitlimit. Einer je Bibliothek, sonst löschen sich zwei Läufe gegenseitig die Einträge. Aufgeräumt wird über den Zeitstempel des Laufs — billiger, als sich alle gesehenen Pfade zu merken. Zweimal scannen ergibt dasselbe wie einmal. Das ist der Fehler, den man sonst erst nach Wochen bemerkt, wenn jeder Film fünfmal dasteht. 131 Tests grün (88 Kern, 43 Schnittstelle). Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |