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ScarriffleandClaude Opus 5 39d9138911 Catalyst: ohne Netz, ohne Übersetzung, ohne Fenstergröße
Drei Fehler auf einmal, und alle drei meine.

**Die App kam gar nicht ins Netz.** Ein Catalyst-Programm läuft in der Sandbox
und braucht eine ausdrückliche Erlaubnis für ausgehende Verbindungen. Ohne sie
gibt es keine Fehlermeldung — der Ladekreis dreht sich einfach für immer, und
genau so sah es aus.

**In der Seitenleiste standen Schlüssel statt Wörtern** — „sidebar.downloads"
statt „Downloads". Ich hatte zwei Fassungen derselben Beschriftung gebaut, eine
mit `LocalizedStringKey` und eine mit `String` für Titel, die vom Server
kommen. Bei einem Literal darf Swift sich für beide entscheiden, und es
entschied sich nicht überall gleich. Jetzt gibt es eine Fassung; wer einen
fertigen Text hat, baut sein `Text` selbst.

**Das Fenster öffnete wieder in Notizzettelgröße.** Meine Größenangabe hing an
`os(macOS)` — unter Catalyst gilt aber `os(iOS)`, also griff sie nicht. Dort
hängt die Größe ohnehin an der Szene, nicht am Fenster.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-13 16:22:42 +02:00
ScarriffleandClaude Opus 5 f296d7ae1a Mac: doch Catalyst — das iPad-Aussehen, ohne es nachzubauen
Deine Frage war die richtige. Eine native Mac-App sah an zwei Dutzend Stellen
anders aus, weil AppKit dieselben Dinge anders misst: Schriftgrößen,
Spaltenbreiten, Formularstil. Jede davon habe ich heute einzeln nachgezogen —
und wäre bei der nächsten Ansicht wieder von vorn angefangen.

Mac Catalyst nimmt die iPad-Oberfläche unverändert. Nicht nachgebaut, sondern
dieselbe: gleiche Schrift, gleiche Leiste, gleiche Abstände, und zwar auch in
allem, was noch kommt.

**Ich habe „MKV geht dann nie" gesagt. Das war falsch.** Ohne VLC spielen sie
nicht *unverändert* — der Server rechnet sie um, und das kann er längst. Nur
war die App darauf nicht vorbereitet: die Entscheidung hätte weiterhin VLC
gewählt, den es dort nicht gibt, und das Bild wäre schwarz geblieben.
`PlaybackSettings.hasFallbackEngine` fragt jetzt, ob es den zweiten Spieler auf
dieser Plattform überhaupt gibt. Wo nicht, übernimmt der Server. Das kostet ihn
Rechenzeit und sieht man nicht.

Unverändert abspielen kommt später zurück — dafür braucht es einen Decoder mit
einem Catalyst-Teil. VLCKits Binärpaket hat keinen:

    ios-arm64  ios-simulator  macos-arm64_x86_64  tvos  watchos  xros

Drei Stellen mussten Catalyst ausdrücklich ausnehmen: dort gilt `os(iOS)`, aber
ActivityKit gibt es nicht — die Typen sind da und jeder Aufruf ist als nicht
verfügbar markiert. Das ist die Art Falle, die erst der Compiler findet.

Die Anpassungen von vorhin bleiben stehen, obwohl Catalyst sie nicht braucht:
FlixyDesign baut für macOS mit, und `swift test` läuft dort. Sie kosten nichts
und halten den Weg zu einer nativen Mac-App offen, falls VLC ihn eines Tages
nötig macht.

263 Tests grün, iOS baut unverändert.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-13 16:13:10 +02:00
ScarriffleandClaude Opus 5 d54954b9c2 macOS: die App läuft jetzt auf dem Mac
Und dein Argument dafür war das beste: auf dem Mac kann ich selbst hinsehen.
Kein Simulator-Tunnel, der mitten im Prüfen abstürzt — `screencapture` auf das
Fenster der App, und zwar nur auf ihres, nicht auf den Bildschirm.

**Ein eigenes Ziel, nicht ein gemeinsames.** Die Info.plist der iOS-App ist
voller iOS-Angaben: Startbildschirm, erlaubte Ausrichtungen, Live Activities.
Die alle bedingt zu machen hieße, dass jede spätere Änderung an der iOS-Seite
über eine Stelle geht, die auch den Mac betrifft. Zwei Ziele sind ein paar
Zeilen mehr und eine Sorge weniger.

**Was den Unterschied ausmacht, steht an einer Stelle.** Ein neuer
`PlatformShims` in FlixyDesign übersetzt, was auf beiden Seiten verschieden
heißt: schmale Titelzeile, halbhohes Blatt, Eingabefelder ohne
Großschreibung, die Plätze in der Werkzeugleiste, die Zwischenablage. Zwanzig
Ansichten benutzen ihn, statt zwanzigmal `#if os(iOS)` zu tragen — sonst
wandert die Fallunterscheidung in jede neue Datei und wird beim übernächsten
Bildschirm vergessen.

Wirklich verschieden sind nur fünf Stellen: die Bildfläche (`UIView` gegen
`NSView`), der AirPlay-Knopf, die Ausrichtungssperre (auf dem Mac gibt es
nichts zu sperren), der App-Delegat für Hintergrund-Downloads und das
Anmeldefenster, das ein anderes Fenster als Anker braucht.

**Das Karussell blättert jetzt mit einem einrastenden Streifen** statt mit
`TabView(.page)` — den Seitenstil gibt es auf dem Mac nicht. Das ist nebenbei
die bessere Lösung: das verschachtelte TabView hatte die Eigenschaft, beim
Wechsel kurz zwei Seiten gleichzeitig zu zeigen.

**Was auf dem Mac fehlt und warum:** VLC. Das Binärpaket ist auf iOS
festgelegt; sein xcframework enthält zwar Mac-Teile, aber das ist eine eigene
Runde. Solange fällt die Wiedergabe dort auf den Systemplayer zurück — MKV und
DTS gehen also noch nicht. Live Activities gibt es auf dem Mac nicht, Bild-in-
Bild startet von Hand statt beim Verlassen der App.

Gesehen: die App startet, der Anmeldebildschirm steht, beide Wege sind da.
Angemeldet habe ich mich auf dem Mac **nicht** — das ginge nur, indem ich
einen Token in deinen Schlüsselbund schreibe, und dann fragt macOS dich beim
ersten Zugriff nach dem Passwort. Das machst du mit einem Klick selbst.

iOS baut unverändert, 263 Tests grün.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-13 15:45:13 +02:00