„365 Tage" stand mit polnischem Plakat da. Nachgesehen: TMDB hat zu diesem
Film 26 Plakate und kein einziges deutsches. Die Auswahl von gestern nimmt
seither das sprachlose statt des polnischen — erfinden kann sie keines.
fanart.tv ist die Quelle, bei der jedes Plakat seine Sprache mitführt, und
die Gemeinschaft dort pflegt landessprachliche Fassungen. OMDb wäre keine
Hilfe gewesen: es liefert das Plakat von IMDb, und das ist in aller Regel
das amerikanische.
**Ausdrücklich keine zweite Metadatenquelle.** `IBildquelle` liefert
Bilder, sonst nichts. Titel, Beschreibung und Besetzung kommen weiterhin
von einer Stelle — zwei Anbieter für dieselbe Angabe wären zwei Wahrheiten.
**Gefragt wird nur, wenn es lohnt.** `MovieMetadata` trägt jetzt die
Sprache des gewählten Plakats mit. Hat TMDB schon eines in der
eingestellten Sprache, geht keine Anfrage hinaus — bei achthundert Titeln
ist das der Unterschied zwischen „läuft nebenher" und „hängt am fremden
Dienst". Und nur ein landessprachliches sticht: ein sprachloses von
fanart.tv ist nicht besser als ein sprachloses von TMDB.
**Die Rangfolge liegt jetzt im Kern**, nicht im TMDB-Client. Sie gilt für
alle Quellen, sonst kämen die Bilder zweier Anbieter in zwei Reihenfolgen
zusammen. Im Bilderdialog stehen beide Quellen gemeinsam geordnet: ein
deutsches Plakat von fanart.tv vor einem sprachlosen von TMDB.
**Nur Filme.** Der Serienweg von fanart.tv verlangt eine TVDB-Kennung, und
die führt Flaro nicht. Eine halbe Lösung, die bei Serien stillschweigend
nichts tut, wäre schlechter als eine, die sagt, worauf sie sich beschränkt.
**Kein mitgelieferter Schlüssel.** Bei TMDB gibt es einen als Rückfall;
fanart.tv verlangt einen persönlichen, und einen fremden mitzuliefern
hiesse, ihn fremd zu benutzen. Ohne eigenen Schlüssel geht keine Anfrage
hinaus — geprüft. Einzutragen unter Einstellungen → Übersicht → Metadaten.
Dass „00" dort „ohne Sprache" heisst, wird beim Lesen übersetzt: sonst
führte die gemeinsame Rangfolge ein sprachloses Plakat als Sprache „00"
und setzte es hinter Englisch statt davor.
732 Tests grün, davon sieben neue.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Sichern, Datenbank aufräumen, verwaiste Bilder wegwerfen — alle drei Tage,
alle sieben Tage, von selbst.
**Der erste Hintergrunddienst in diesem Server, und das mit Bedacht.** An
drei Stellen steht sinngemäss, ein eigener Dienst wäre Aufwand ohne
Gegenwert, und für das Wegräumen abgelaufener Gerätecodes stimmt das:
solche Arbeit hängt an einem Aufruf, der ohnehin kommt. Eine Sicherung
hängt an nichts. Sie soll alle drei Tage geschehen, auch wenn niemand etwas
anklickt, und dafür gibt es eine Uhr. Alle fünfzehn Minuten eine Frage an
eine Tabelle mit einer Handvoll Zeilen; ist nichts fällig — der Normalfall
—, kostet es nichts.
Der letzte Lauf steht in der Datenbank, nicht im Arbeitsspeicher. Ein
Server, der jede Nacht neu startet, sicherte sonst jeden Morgen — oder,
bei einem Zähler, der bei null anfängt, nie. Auch ein Fehlschlag wird
vermerkt, sonst versuchte der Plan es alle fünfzehn Minuten wieder und
eine volle Platte erzeugte ein volles Protokoll.
**Die Sicherung ist `VACUUM INTO`, nicht Datei kopieren.** Die Datenbank
läuft im WAL-Modus: neben `flaro.db` stehen `-wal` und `-shm`, und wer nur
die erste Datei kopiert, bekommt einen Stand von vor Stunden oder einen
halben. `VACUUM INTO` schreibt eine vollständige, aufgeräumte Kopie im
laufenden Betrieb. Der Zielordner ist einstellbar und geht als gebundener
Wert in die Anweisung — eine Einstellung soll keine SQL-Anweisung werden.
Die Prüfung verlässt sich nicht darauf, dass eine Datei entstanden ist: sie
öffnet die Kopie als Datenbank und zählt die Zeilen. Eine Sicherung, die
sich nicht öffnen lässt, ist schlimmer als keine — man verlässt sich
darauf und merkt es erst, wenn es zu spät ist.
**Bilder nur, wenn verwaist.** Den ganzen Bildspeicher zu leeren gibt es
als Knopf und ist gefahrlos, kostet danach aber tausende Abrufe bei TMDB.
Hier fliegt nur, worauf kein Titel mehr zeigt — mit einer Stunde
Schonfrist, weil ein Bild abgelegt wird, bevor der Verweis darauf
gespeichert ist. Ohne diese Frist räumte ein Lauf mitten im Scan genau das
weg, was gerade geholt wurde.
**Eine eigene Seite „Wartung".** Die drei Kratzplatzzahlen standen unter
„Wiedergabe" — dort ist ihr Anlass, aber nicht ihr Thema. Sie ziehen mit
um: alles auf dieser Seite ist etwas, das der Server ohne Zutun erledigt,
und man sieht es an einem Ort nach. Je Aufgabe steht da, wann sie zuletzt
lief und was herauskam, dazu ein Knopf „Jetzt ausführen" — wer gleich etwas
Grosses vorhat, will die Kopie jetzt und nicht in drei Tagen.
725 Tests grün, davon elf neue.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>