„Scratch disk" wörtlich zu übersetzen ist derselbe Fehler wie „Wachhund"
für Watchdog und „Keks" für Cookie. Und „Marke" ist kein Fachbegriff für
das, was gemeint ist: Jellyfin nennt diese Abschnitte Media Segments, und
das ist auch das Wort, in dem sich darüber reden lässt.
Kratzplatz* → Transcode* (was es ist, steht in FLARO_TRANSCODE)
Marke, Marken → Segment, Segmente
Markenerkennung → Segmenterkennung
Markenart/-suche → Segmentart/-suche
Tonabdruck → Fingerprint (Chromaprint nennt es so)
Tonabgleich → Fingerprintabgleich
Schlüsselbild → Keyframe
Bildabtaster → Frameabtaster
Gewöhnliches Deutsch bleibt gewöhnliches Deutsch: Wartung, Freigabe,
Meldung, Abspann, Vorspann. Das war nie das Problem.
**Was sich nicht ändert, und zwar mit Absicht.** Die drei
Einstellungsschlüssel `wartung.kratzplatz.paket.*` bleiben, wie sie sind —
sie stehen in der Datenbank, und ein neuer Name hiesse, dass die Werte
des Nutzers stillschweigend auf die Vorgabe zurückfallen. Dasselbe für
die Endpunktpfade `/marken`: sie sind nicht sichtbar, und ein Umbenennen
wäre Diff ohne Gewinn.
**Die Migration ist von Hand geschrieben.** `dotnet ef` hat ein Gerüst
erzeugt, das beide Tabellen löscht und neu anlegt — es sieht eine
verschwundene und eine neue Tabelle, nicht eine umbenannte. Damit wäre
jedes erkannte Segment und jeder Vermerk „hier wurde schon gesucht" weg
gewesen. `RenameTable` und `RenameIndex` tun dasselbe, ohne eine Zeile
anzufassen; nachgemessen an einer echten SQLite-Datei: Zeilen vorher 1
und 1, nachher 1 und 1, Inhalt unverändert.
Nachgezogen: in `bilder.ts` und `main.ts` heisst „marke" ein Häkchen und
das Logo — die blieben unberührt. Und „Segment" ist sächlich, was eine
Blindersetzung nicht weiss: „eine Segment" stand danach an vierzehn
Stellen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Die Markensuche lief stundenlang über 95 Serien, 4213 Folgen und 453
Filme und schrieb dabei fünf Zeilen, in denen Kennungen standen statt
Namen. „Markenerkennung für 4f3a…: 12 Marken." beantwortet keine der
Fragen, die in den letzten Tagen tatsächlich aufkamen — welche Staffel
nichts bekommen hat, warum, und ob die Serie überhaupt dran war.
Jetzt nennt jede Zeile den Titel, und es gibt eine je Serie, je Staffel
und je Folge:
„Biohackers": 2 Staffel(n), 18 Folge(n).
„Biohackers", Staffel 2: Vorspann in 8 von 8 Folge(n), Abspann in 1 von 8.
Biohackers S02E01 · Neuanfang: Vorspann 0:31–1:24, Abspann ab 41:12 (über das Bild).
Biohackers S02E07 · Letzte Fahrt: Vorspann 0:31–1:24, kein Abspann.
„Biohackers" fertig: 14 Marke(n).
Die Folgenzeilen werden **aus der Datenbank gelesen, nicht mitgezählt**:
so steht dort, was danach wirklich an der Folge hängt, und nicht, was
dieser eine Lauf geschrieben hat. Nur das beantwortet „warum kommt bei
dieser Folge kein Knopf?".
**Drei Gründe statt eines `false`.** `FilmAsync` gab für „keine Datei",
„schon durchsucht" und „nichts gefunden" dasselbe zurück, und von aussen
waren sie nicht zu unterscheiden. Jetzt sagt jeder seinen Namen.
**Und eine Live-Zeile bei der Mediathek**, wie der Scan sie hat. Sie
benutzt denselben Mechanismus — `Scanschritt` mit einer neuen Phase,
derselbe Endpunkt, ein eigenes Feld. Ein eigenes, weil der Scan sich auf
„fertig" setzt, sobald er die Markensuche angestossen hat; in sein Feld
geschrieben sähe er wieder laufend aus.
**Zwei Fehler sind dabei herausgefallen.** In `NachScanAsync` stand
`if (serien.Count == 0) return;` vor dem Filmteil — eine reine
Filmmediathek bekam nach einem Scan also nie eine Abspannsuche. Und die
fpcalc-Prüfung stand ganz oben und galt für beides, obwohl der Bildweg
fpcalc gar nicht braucht: ohne fpcalc fand der Server keinen einzigen
Filmabspann.
Dazu ein Suchfeld im Protokoll und tausend Anfangszeilen statt
dreihundert. Ohne das wäre eine Zeile je Folge keine Auskunft, sondern
eine Mauer — genau der Fall, gegen den sich `ScanCoordinator` für den
Scan schon einmal entschieden hat.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>