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ScarriffleandClaude Opus 5 62691fc2bc Matroska geht jetzt an AVPlayer, nicht mehr an VLC
Ein Blu-ray-Rip liegt als Matroska vor, und AVFoundation oeffnet Matroska
nicht — obwohl das Bild darin H.264 oder HEVC ist und der Ton AC3, also
alles, was AVPlayer bestens kann. Im Weg stand allein die Verpackung.

Dafuer gibt es jetzt einen dritten Weg neben Durchreichen und Neurechnen:
umpacken. Dieselben Stroeme, Byte fuer Byte, in eine MP4. Kein Bild wird
angefasst, es geht nichts an Qualitaet verloren, und den Server kostet es
fast nichts.

Entscheidend ist dabei `Protocol: http` statt `hls`. Eine Abspielliste
laesst sich nicht vorausladen — AVPlayer holt Segment fuer Segment, und
Apple laesst uns dazwischen nicht eingreifen. Eine fortlaufende Datei kommt
ueber gewoehnliche Bereichsanfragen, und die kann man so weit vorausholen,
wie man will. Der Vorratswunsch steht dort deshalb bei zehn Minuten statt
bei einer.

Der Gewinn ist gross: solche Titel bekommen Bild-in-Bild, AirPlay und die
Systembedienung, die es bei VLC nicht gibt.

Umgepackt wird nur, wenn **allein** die Schachtel im Weg steht. Stimmt auch
nur ein Codec nicht — DTS, TrueHD, AV1 —, fehlt nicht der Zugang zur Datei,
sondern das Koennen; dann bleibt es bei VLC. Sechs Tests halten die Grenze
fest, in beide Richtungen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-28 20:00:44 +02:00
ScarriffleandClaude Opus 5 fb418c842d Wiedergabe: der Player spricht nicht mehr mit Plex, sondern mit dem Vertrag
Bis hierher konnte man sich bei Jellyfin anmelden und stöbern, aber nichts
abspielen. Der Player war die letzte große Stelle, die Plex unmittelbar
kannte.

Drei Mitglieder kommen dafür in den Vertrag: eine Wiedergabe vorbereiten,
sie beenden, den Fortschritt melden. Die Entscheidung **ob** umgerechnet
wird, fällt weiterhin vorher im `PlaybackDecider` — der Server führt sie nur
aus. Genau diese Trennung fehlte: der Player hat Plex' Transcoder
angesprochen und konnte deshalb mit nichts anderem reden.

`MediaBackendError` bekommt einen siebten Fall: `refused(reason:)`. Der
Server hat verstanden und sagt nein, in eigenen Worten. Bei Plex war genau
dieser Satz die einzige brauchbare Spur, und er ging tagelang verloren, weil
es dafür keinen Fall gab.

Bei Jellyfin kommt die Adresse einer umgerechneten Fassung vom Server selbst
(`PlaybackInfo` → `TranscodingUrl`), nicht von uns. Er weiß, welche Spuren er
kopieren kann und welche er neu rechnen muss.

Drei Dinge, die beim Hinsehen auffielen:

- **`startTimeTicks` gehört nicht in die Anfrage.** Sonst entscheiden zwei
  Stellen über den Startpunkt: der Server ließe den Strom dort beginnen, und
  der Player spränge noch einmal um dieselbe Strecke vor. Bei einundzwanzig
  Minuten Fortschritt landet man bei zweiundvierzig.
- **Der erste Bericht braucht einen eigenen Endpunkt.** Ohne ihn erscheint
  der Titel bei Jellyfin nirgends als „läuft gerade". Er fiel zunächst aus,
  weil er die Laufzeit verlangte — und die steht erst Sekunden nach dem
  Öffnen fest. Jetzt tut es für die erste Meldung die des Servers.
- **In der Download-Adresse standen Titel und Fassung vertauscht.** Bei einem
  Film mit einer Fassung sind beide Kennungen dieselbe und nichts fällt auf;
  bei zweien schon. `MediaFile` sagt jetzt, zu welchem Titel sie gehört.

Live-TV bleibt bei Plex und wird als Einziges noch unmittelbar durchgereicht.
Ein Tuner ist ein Stück Hardware, und die fünfhundert Zeilen, die es gekostet
hat, ihn zu bändigen, gehören in keinen gemeinsamen Vertrag.

Nachgesehen, nicht nur gebaut: gegen die Attrappe läuft ein echtes Video, der
Beginn wird gemeldet, der Fortschritt kommt in Ticks mit Sitzung und Fassung
an. Was die Attrappe **nicht** beantworten kann, ist, ob ein echter Jellyfin
das Geräteprofil annimmt und eine Umrechnung anbietet — das entscheidet erst
ein richtiger Server.

257 Tests grün.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-13 14:00:02 +02:00
ScarriffleandClaude Opus 5 12bb49615b Player: die Qualitätsleiter des Servers, Bitrate im Blick, Doppeltipp
Die vier erfundenen Stufen weichen der Leiter, die der Server selbst
meldet: 64, 96, 208, 320, 720, 1500, 2000, 3000, 4000, 8000, 10000,
12000, 20000 kbps mit den Auflösungen, die Plex dafür vorsieht. Eine
eigene Leiter hieße, Stufen anzubieten, die der Transcoder nicht kennt —
er rundet dann still auf die nächste, und die Anzeige log.

Angeboten wird nur, was zur Quelle passt. Eine 720p-Datei auf 1080p
hochzurechnen bringt kein Bild dazu, und die Stufen sähen alle gleich aus.

Oben im Blatt steht, was tatsächlich über die Leitung kommt — gemessene
Bitrate, Auflösung, verworfene Bilder. Der Unterschied zur gewählten
Stufe ist keine Haarspalterei: die eine sagt, was erlaubt ist, die andere,
was ankommt. Ruckelt es trotz hoher Stufe, steht die Antwort dort.

„Nur Ton" gibt es, aber ehrlich beschriftet: Plex kennt für Videos keinen
reinen Tonstrom, also wird die unterste Sprosse geholt und das Bild
ausgeblendet.

Dazu Doppeltipp links und rechts für zehn Sekunden zurück und vor. Die
Reihenfolge der Gesten ist entscheidend — das einfache Tippen verschluckt
sonst das doppelte.

Die Kachel hängt nicht mehr in vier Ecken fest, sondern klebt links oder
rechts und ist in der Höhe frei. Vier Ecken sind schnell gebaut, aber im
Weg: steht sie über einem Knopf, bleiben drei Orte, die ebenso stören.
Größer wird sie durch Zusammen- und Auseinanderziehen; der Griff ist weg,
er saß zwangsläufig auf dem Bild und stritt sich mit dem Verschieben.

Und die Begriffe: „Motor" für engine sagt kein deutscher Entwickler.
Fachwörter, die im Deutschen englisch bleiben, bleiben jetzt englisch.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-12 21:50:39 +02:00
GuidoandClaude Opus 5 f10f0c4086 Diagnose-Bildschirm und Build-Datum
Zweimal in Folge stand „es läuft nicht" gegen „bei mir ist es behoben",
ohne dass sich klären ließ, welcher Stand überhaupt auf dem Gerät liegt.
Das soll nicht noch einmal passieren.

Einstellungen → Diagnose zeigt jetzt:
- welcher Server und über welche Verbindung, mit Warnung bei der
  gedrosselten Plex-Vermittlung
- den letzten Abspielversuch: Titel, gewählter Weg, Quelladresse
- jeden Schritt mit Zeitabstand zum Start. Der Abstand ist die
  eigentliche Auskunft: liegt zwischen „Quelle gewählt" und „spielt"
  eine Minute, hängt es an der Leitung; kommt „spielt" gar nicht, am
  Motor.
- den Zeitpunkt, zu dem der laufende Build entstanden ist

Das Build-Datum kommt aus dem Änderungsdatum der eigenen Binärdatei —
kein Build-Skript, keine erzeugte Datei, und immer richtig.

Der Bericht lässt sich kopieren und enthält keinen Token: die
Quelladresse wird ohne Abfrageteil abgelegt, und dort steckt er.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-11 20:56:46 +02:00