In `The Good Doctor_S02E18_Trampolin.mkv` steht vor dem S ein
Unterstrich. Das Muster verlangte dort `\b` — eine Wortgrenze sitzt aber
zwischen Wortzeichen und Nicht-Wortzeichen, und der Unterstrich ist
selbst eines. Zwischen `r` und `S` gab es damit keine Grenze, und der
gesamte Bestand aus einem Mediathek-Download fiel durch die Erkennung.
Die Rückschau verlangt jetzt ausdrücklich: kein Buchstabe, keine Ziffer
davor — ein Unterstrich schon.
Zwei weitere Muster kamen dabei ans Licht. Mediatheken nummerieren nach
Jahr (`Die Anstalt_S2024E04`); drei Ziffern für die Staffel waren zu
wenig. Und `# Folge 12 #` ist eine Folgennummer, nur auf Deutsch — die
Staffel kommt dann vom Ordner darüber, und nur wenn auch der keine
nennt, gilt die Übereinkunft Staffel 1.
Gemessen an den 3559 Pfaden aus dem Protokoll: 3554 werden jetzt
erkannt. Die fünf übrigen tragen wirklich keine Nummer — ein Titel in
einem Staffelordner, sonst nichts. Die Zahl der Serien steigt damit von
58 auf 95, und 95 ist die Zahl, die von Anfang an richtig war.
Die neuen Tests arbeiten mit genau diesen Namen. Die alten hatten den
Fehler nicht gefunden, weil in jedem ausgedachten Namen ein Leerzeichen
vor der Folgennummer stand.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Aus einer Serie wurden siebenhundert. Dateien wie "S01E001_Aang.mkv"
tragen vor der Folgennummer nichts, also wurde der ganze Dateiname zum
Serientitel — jede Folge eine eigene Serie. Und umgekehrt ergab
"Doctor Who (2005) - S12E04.mkv" im Ordner "Doctor Who" zwei Serien, weil
die Jahresangabe nur im Dateinamen stand.
Jetzt gilt: was unter Serien/Pingu/ liegt, gehört zu Pingu. Egal wie tief,
egal wie die Datei heisst. Der Ordner ist die verlässlichere Angabe, weil
ihn ein Mensch angelegt hat; so macht es Plex seit je und aus demselben
Grund. Staffel und Folge liest weiterhin der Dateiname.
Ohne bekannte Wurzel bleibt es beim Dateinamen — dort könnte über dem
Staffelordner irgendetwas stehen. Diesen Weg gehen nur die Tests.
Dazu vier Dinge aus der Benutzung:
Die Mediatheken standen scheinbar in zufälliger Reihenfolge. SQLite
vergleicht Text zeichengenau, und dort stehen alle Grossbuchstaben vor
allen kleinen: "Serien" landete über "film". Jetzt ohne Rücksicht auf
Gross- und Kleinschreibung — und umsortierbar über zwei Pfeile. Nicht über
Ziehen: das ist schöner, aber mit der Tastatur unbedienbar und auf dem
Telefon ein Glücksspiel.
Die Sprache des Servers steckte im Dialog "Metadaten", zusammen mit dem
TMDB-Schlüssel — also dort, wo niemand nach einer Sprache sucht. Wer die
Mediathek auf Englisch vorfand, sah nur "Meine Sprache" und hielt das für
die einzige Möglichkeit. Jetzt eine eigene Zeile.
Das Kontextmenü gab es nur per Rechtsklick, und den findet nur, wer ihn
vermutet — auf dem Telefon gibt es ihn gar nicht. Jetzt drei Punkte auf
jeder Kachel, beim Überfahren und bei Tastaturfokus, auf Geräten ohne
Zeiger dauerhaft. Und "Zuordnung korrigieren" steht endlich darin: wer
zwanzig falsch erkannte Titel vor sich hat, soll sie dort geradeziehen
können statt über vierzig Seitenwechsel.
Folgen ohne eigenes Bild nehmen das der Serie. TMDB liefert Folgenbilder
nur für einen Teil der Folgen und bei kleineren Serien für gar keine; eine
graue Fläche sagt nichts.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Der Eindeutigkeitsindex aus Punkt 3 stellte die Regel auf, dichtete aber
den einen Weg nicht ab, auf dem sie verletzt wird: der Enricher setzt die
TMDB-Kennung, und sobald zwei Einträge derselben Mediathek dieselbe
bekamen, brach EF die gesamte Speicherung ab — mit "An error occurred
while saving the entity changes", einer Meldung, die den Grund nicht nennt
und den ganzen Scan mitnimmt.
Jetzt wird die Kennung nicht blind gesetzt, sondern vorgemerkt und nach
der Schleife zusammengelegt. Zwei Tests halten den Fall fest: der Anbieter
antwortet auf jede Anfrage mit demselben Film beziehungsweise derselben
Serie, also genau die Lage, die vorher den Lauf zerriss.
Dazu der wahrscheinliche Grund für die siebenhundert Serien: der
Serientitel kam ausschliesslich aus dem Dateinamen. Heisst eine Datei nur
"S01E01.mkv", steht vor der Folgennummer nichts, und der ganze Dateiname
wurde zum Serientitel — zwanzig Folgen ergaben zwanzig Serien namens
"S01E01", "S01E02", und so weiter. Jetzt sagt der Ordner den Namen, wenn
die Datei ihn nicht nennt; der Staffelordner wird dabei übersprungen, sonst
hiesse die Serie "Staffel 1". Plex und Jellyfin lesen ihn seit je so.
Dazu die Prüfliste: Folgen werden nach Serie gebündelt, weil zwanzig neue
Folgen eine Entscheidung sind und nicht zwanzig. Mit Mehrfachauswahl —
anhaken und gemeinsam freigeben oder auf einen Zeitpunkt legen. Und der
Zeitpunkt ist ein datetime-local statt eines Textfelds mit Formvorschrift,
bei dem jeder Tippfehler erst nach dem Absenden auffiel.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Der Upload zu App Store Connect scheiterte am Namen. „Halo" ist eine
eingetragene Marke von Microsoft; im App Store heisst zwar keine App exakt
so, aber reservierte und markenrechtlich belegte Namen tauchen in keiner
Suche auf. Der einzige verlässliche Test war die Eingabe dort, und die ging
daneben.
**Der Name wurde diesmal vorher geprüft.** Zwanzig Kandidaten gegen den
deutschen und amerikanischen App Store, auf exakte Treffer und auf ähnliche
Namen. „Kavo" wäre dieselbe Wand gewesen — exakt belegt in beiden Stores, in
Deutschland von KaVo Dental GmbH. „Flare" ist mit 42 ähnlichen Apps je Store
der am dichtesten besetzte Name der ganzen Runde. **Flaro** ist in beiden
frei und liest sich als eigenes Wort, nicht als Flare mit Tippfehler.
Das bleibt eine Store-Suche und keine Markenrecherche — reservierte Namen
ohne veröffentlichte App sieht sie nicht. Aber es ist mehr Prüfung, als beim
letzten Mal stattfand.
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2160 Textvorkommen in 273 Dateien, 49 Pfade. Betroffen ist diesmal auch der
Server: `Flaro.Api`, `Flaro.Core`, `Flaro.Data`, `Flaro.Media`,
`Flaro.Metadata`, `FlaroContext`, `FlaroPaths`, `flaro.db`, die Variablen
`FLARO_DATA`, `FLARO_CACHE`, `FLARO_TRANSCODE`, `FLARO_WRITE_SIDECARS`, und
das Image.
**Vor dem Ersetzen geprüft**, ob „halo" irgendwo als Teil eines anderen
Wortes steckt — und ob es im TMDB-Token vorkommt. Tat es nicht; ein blindes
Ersetzen hätte den sonst zerlegt.
`docs/superpowers/specs/` bleibt wie beim letzten Mal unangetastet: datierte
Entwurfsdokumente sind ein Protokoll getroffener Entscheidungen. Das
Server-Dokument hat stattdessen einen Nachtrag bekommen, damit es niemanden
in die Irre führt.
**Die Bundle-ID wandert mit**, zum zweiten Mal an einem Tag:
`com.scarriffleservices.flaro`. Wer die vorige Fassung installiert hat, hat
jetzt zwei Karteileichen auf dem Gerät — beide löschen, dann ist Ruhe.
308 Server-Tests grün, 368 im Swift-Paket, null Warnungen. iOS und tvOS
bauen, das Image baut, und ein frischer Container läuft durch Einrichtung
und Anmeldung.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>