Vier geratene Adressen, vier 404. Statt ein fünftes Mal zu raten, klopft
die App jetzt in einem Durchgang und gleichzeitig ein Dutzend Adressen ab:
was /media/providers an Endpunkten angibt, welche Unterverzeichnisse
Programmanbieter und Empfänger in ihrer eigenen Antwort führen, die
bekannten Formen anderer Serverfassungen, die Senderliste des Tuners
selbst — und zuletzt das Programmraster.
Dabei zwei Fehlerquellen mitbehoben, die jede einzeln wie „keine Sender"
ausgesehen hätten: der Sendername steht je nach Tunertyp in title, name,
channelTitle oder callSign, und eine Antwort mit dreißig namenlosen
Einträgen sieht aus wie eine Senderliste, ist aber keine.
Bleibt es leer, steht jetzt jede abgeklopfte Adresse mit ihrer Antwort in
der Ansicht. Das beantwortet „liegt es am Server oder an der App" ohne
eine weitere Runde Rückfragen.
Dazu drei Sachen bei Serien:
- Groß steht, worum es geht — bei einer Folge ihr Titel, bei einer
Staffel der Name der Serie. „Staffel 10" als Überschrift sagte nicht,
welche Serie gemeint ist.
- Die Einordnung steht darunter: Serienname bei Folgen, Staffelnummer bei
Staffeln.
- Von der Folge führt ein Weg zur Staffel und zur Serie. Wer über
„Weiterschauen" bei einer Folge landete, saß dort bisher fest.
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Der zweite Abzug zeigt den Pfad, der 404 ergab:
/tv.plex.providers.epg.cloud:2/lineups/
lineup://tv.plex.providers.epg.cloud/6228f7f2364e02fa5ec8e51c
#Swisscom%20Blue%20TV%20%28Deutschschweiz%29%20%28521%20channels%29
/channels
`Lineup.id` heißt zwar Kennung, ist aber eine vollständige Adresse: mit
Schema, Doppelschrägstrich, Prozentzeichen und einem Anhang hinter der
Raute. Die habe ich roh in den Pfad gespleißt.
Gebraucht wird der nackte Teil in der Mitte —
`6228f7f2364e02fa5ec8e51c`. `PlexLineup.pathIdentifier` packt ihn aus,
vier Tests halten die Fälle fest.
Da die Pfadform zwischen Serverfassungen schwankt und dieser Teil der
API keine Beschreibung hat, werden drei Adressen der Reihe nach
probiert. Welche gegriffen hat, steht in der Diagnose — damit aus dem
Durchprobieren beim nächsten Mal Wissen wird. Der Strukturabzug deckt
jetzt alle drei ab.
173 Tests.
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Der Strukturabzug vom Server hat es entschieden. ChannelMapping enthält
genau vier Felder — channelKey, deviceIdentifier, enabled,
lineupIdentifier — und keinen einzigen Namen. Es ist keine Senderliste,
sondern ein Verweis darauf: welche 28 von 521 Sendern der Swisscom-Liste
eingeschaltet sind.
Zweimal habe ich die Zuordnung für die Senderliste gehalten. Beim ersten
Mal blieb sie leer, beim zweiten hätten alle 28 Sender „—" geheißen und
dieselbe Kennung getragen — SwiftUI hätte bei doppelten Kennungen
ohnehin nur einen gezeigt.
Jetzt werden beide Quellen zusammengeführt: die Namen, Nummern und Logos
kommen von der Senderliste beim Programmanbieter, die Auswahl aus der
Zuordnung. Die Kennung des Anbieters steht als `epgIdentifier` direkt am
Empfänger — verlässlicher, als sie aus der Anbieterliste zu suchen.
Der Abgleich ist nachsichtig: je nach Anbieter entspricht der channelKey
der Kennung, dem Pfad oder der Sendernummer. Ein strenger Vergleich fände
in zwei von drei Fällen nichts, und „keiner passte zusammen" sieht aus
wie „keine Sender". Genau das unterscheidet die Meldung jetzt auch.
Der Strukturabzug in der Diagnose deckt jetzt beide Endpunkte ab — nach
einem Fehlschlag bleibt keine weitere Runde Raten übrig.
166 Tests, neun davon zu Zuordnung und Abgleich.
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Senderliste
Plex liefert die Sender verschachtelt in der Antwort auf /livetv/dvrs
mit — jeder Empfänger bringt seine eigenen unter `Device` → `Channel`.
Mein getrennter Endpunkt /livetv/dvrs/{id}/channels war eine Vermutung
und lieferte nichts. Bei einem Server mit über dreißig eingerichteten
Sendern stand deshalb „Keine Sender".
Die verschachtelte Liste hat jetzt Vorrang, der Endpunkt bleibt als
Rückfalllinie. `ChannelMapping` wird als ältere Schreibweise ebenfalls
gelesen, und der Empfänger-Schlüssel kommt je nach Serverfassung als
Zahl oder als Zeichenkette.
Bleibt die Liste leer, sagt die Ansicht jetzt welcher Weg was ergeben
hat. In einem Bereich ohne offizielle Beschreibung ist das die Angabe,
mit der sich der nächste Fehler finden lässt.
Schriftzüge
Plex liefert bei vielen Filmen ein `clearLogo` — den Schriftzug in
seiner eigenen Type, freigestellt. Der tritt jetzt im Aufmacher an die
Stelle des gesetzten Titels.
Dabei ein Fallstrick: /photo/:/transcode liefert JPEG, und JPEG kennt
keine Transparenz. Über den Bild-Transcoder geladen wäre aus dem
freigestellten Logo ein schwarzer Kasten geworden. Es wird deshalb
unverändert geladen. Fehlt der Schriftzug oder scheitert das Laden,
bleibt es beim Titel.
161 Tests.
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