Stufe 3: Download mit allen Ton- und Textspuren
**Der Grund, warum es diesen Server gibt.** Eine MKV mit zwei Tonspuren geht
hinein, eine MP4 mit zwei Tonspuren kommt heraus — mitsamt Sprachkennung und
Spurnamen. Im Container nachgewiesen, nicht nur im Test:
0 video h264 und
1 audio aac deu Deutsch
2 audio aac deu Audiodeskription
3 subtitle mov_text deu
Jellyfins Transcode-Endpunkt bildet je Sitzung **eine** Tonspur ab und
verliert beim Umpacken zusätzlich die Sprachkennungen. Der Plan hier hat gar
kein Feld „welche Tonspur" — es gibt nichts auszuwählen, weil alle mitgehen.
**Vorher fragen können.** `GET /files/{id}/delivery` sagt, was geschehen wird:
umgepackt oder nicht, welche Tonspuren neu gerechnet werden müssen, welche
Untertitel nicht mitkönnen. Drei Gigabyte zu laden und erst danach zu merken,
dass die falsche Tonspur drin ist, war der Anlass für das Ganze.
**Umgepackt wird auf die Platte, nicht in die Antwort.** Der bequeme Weg wäre,
ffmpeg durchzureichen. Dann kennt aber niemand die Länge im Voraus: kein
Fortschrittsbalken, kein Fortsetzen, kein Springen. Jetzt kommt beim ersten
Abruf ein 202 mit Fortschritt, danach die fertige Datei mit `Content-Length`
und `Accept-Ranges`.
**Bildbasierte Untertitel fallen weg, und das steht im Plan.** PGS passt in
keine MP4 — betrifft fast jeden Blu-ray-Rip. Stillschweigend wegzulassen
hiesse, jemanden nach Untertiteln suchen zu lassen, die der Server bewusst
entfernt hat.
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**Zwei Funde aus echten Messungen:**
*Die Spurnamen überlebten das Umpacken nicht* — „Deutsch" kam als `null` an,
und damit wären zwei deutsche Tonspuren hinterher nicht mehr zu unterscheiden
gewesen. Ein Versuch an einer echten Datei zeigte den Grund: **MP4 nennt das
Feld `name`, Matroska nennt es `title`.** ffmpeg schreibt das eine ins andere
um; mein Leser kannte nur `title`. Keine Grenze des Formats, ein Lesefehler.
`handler_name` steht ausdrücklich nicht in der Suche — dort schreibt ffmpeg
„SoundHandler" hinein.
*Der Image-Bau brach mit Code 100 ab.* `intel-media-va-driver` gibt es für
arm64 nicht, und die Meldung verrät nicht, welches von sechs Paketen fehlt.
Die Intel-Treiber kommen jetzt nur auf amd64 dazu; `mesa-va-drivers` bedient
AMD auf beiden.
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**Die ffmpeg-Zeile ist eine reine Funktion und wird ohne Ausführen geprüft.**
Hier liegt die Erfahrung dieser Woche: eine falsche Parameterkombination
kostete Tage, weil sie nur gegen einen echten Server zu entdecken war. Dazu
gehört die Verwechslung, vor der jetzt ein Test steht: `-c:a:1` meint die
zweite Tonspur der **Ausgabe**, nicht Spur 1 der Datei.
ffmpeg läuft als eigener Prozess, nicht als eingebundene Bibliothek — das
hält die Lizenzen getrennt und lässt einen Absturz dort den Server nicht
mitnehmen.
223 Tests grün (98 Kern, 31 Metadaten, 26 Medien, 68 Schnittstelle).
Image baut für amd64 und arm64, mit ffmpeg 6.1.1 und VAAPI.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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co-authored by
Claude Opus 5
parent
deefc79fc1
commit
e4a90fce4e
+41
-4
@@ -3,9 +3,10 @@
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Ein Medienserver, der dieselben Dinge kann wie Jellyfin — und zwei, die dort
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nicht gehen.
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**Stand: Stufe 2 von 5.** Benutzer, Anmeldung, Einrichtung, und er liest den
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Bestand: Dateien finden, Namen erkennen, Metadaten und Bilder von TMDB holen.
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Abspielen kann er noch nicht — das ist Stufe 3. Der Entwurf samt Begründungen steht
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**Stand: Stufe 3 von 5.** Benutzer, Anmeldung, Einrichtung, Bestand einlesen,
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Metadaten — und **Download mit allen Ton- und Textspuren**, der Grund für
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dieses Projekt. Was noch fehlt: Streamen mit Umrechnen (HLS), Fortschritt und
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Gesehen-Status, Live TV. Der Entwurf samt Begründungen steht
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in [`docs/superpowers/specs/2026-10-03-halo-server-design.md`](../docs/superpowers/specs/2026-10-03-halo-server-design.md).
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## Warum
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@@ -67,7 +68,7 @@ hilft.
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## Entwickeln
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```bash
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dotnet test # 180 Tests
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dotnet test # 223 Tests
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dotnet run --project src/Halo.Api # auf http://localhost:5000
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```
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@@ -91,6 +92,7 @@ Kommando.
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| `Halo.Core` | Domäne: Benutzer, Anmeldung, Bibliotheken. Kennt kein HTTP und keine Datenbank |
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| `Halo.Data` | EF Core, SQLite, Migrationen |
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| `Halo.Media` | ffprobe und ffmpeg. Als eigene Prozesse, nicht eingebunden |
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| `Halo.Metadata` | TMDB und die Bildablage. Hinter einer Schnittstelle, damit alles andere ohne Netz prüfbar bleibt |
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| `Halo.Api` | Endpunkte, Authentifizierung, Auslieferung der Oberfläche |
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@@ -139,6 +141,41 @@ Bilder werden einmal heruntergeladen und liegen unter `HALO_CACHE`. Die App
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holt sie bei Halo, nicht bei TMDB: sonst bräuchte sie dafür Internet, und TMDB
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erführe, wer wann was ansieht.
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## Herunterladen — mit allen Spuren
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```
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GET /api/v1/files/{id}/delivery was passieren wird, bevor etwas passiert
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GET /api/v1/files/{id}/download die Datei — oder 202, solange umgepackt wird
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```
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**`delivery` zuerst fragen.** Dort steht, ob die Datei unverändert hinausgeht
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oder umgepackt wird, welche Tonspuren dabei neu gerechnet werden müssen und
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welche Untertitel nicht mitkönnen. Drei Gigabyte zu laden und erst danach zu
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merken, dass die Untertitel fehlen, war der Anlass für dieses Projekt.
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**Alle Tonspuren kommen mit.** Der Plan hat kein Feld „welche Tonspur" — es
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gibt nichts auszuwählen, weil alle mitgehen. Sprachkennungen und Spurnamen
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überstehen das Umpacken; nachgewiesen an einer Datei mit „Deutsch" und
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„Audiodeskription", die sich allein am Namen unterscheiden.
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**Das Bild wird nie angefasst.** Es wandert Byte für Byte in die MP4. Nur
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Tonspuren in Codecs, die das Gerät nicht kennt — DTS, TrueHD —, werden neu
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gerechnet, und auch dann keine einzige Bildzeile.
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**Bildbasierte Untertitel fallen weg.** PGS und VobSub passen in keine MP4.
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Das steht in `delivery` unter `subtitlesDropped`, statt stillschweigend zu
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geschehen.
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**Umgepackt wird auf die Platte, nicht in die Antwort.** Der bequeme Weg wäre,
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ffmpeg unmittelbar durchzureichen — dann kennt aber niemand die Länge im
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Voraus: kein Fortschrittsbalken, kein Fortsetzen, kein Springen. Dafür gibt es
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`HALO_TRANSCODE`.
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| Variable | Bedeutung | Voreinstellung |
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| `HALO_FFMPEG` | Pfad zu ffmpeg | `ffmpeg` |
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| `HALO_FFPROBE` | Pfad zu ffprobe | `ffprobe` |
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## Anmeldung am Fernseher
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Ein Passwort auf der Apple-TV-Fernbedienung zu tippen ist eine Zumutung.
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