Untertitel klebten am Bildrand, und ihr Zeilenabstand blieb gross

Zwei Fehler, die sich gegenseitig verstärkt haben.

**Der Zeilenabstand kam nicht mit.** `::cue { font-size }` ändert die
Schrift, nicht die Zeilenhöhe — die rechnet der Browser weiter aus seiner
eigenen Grösse. Bei 50 Prozent stand deshalb winziger Text mit dem
Abstand von grossem darunter; zwischen zwei Zeilen klaffte eine dritte.
`line-height` als Vielfaches der eigenen Grösse hält das Verhältnis.

**Und sie sassen ganz unten.** Ohne Angabe setzt der Browser jede
Einblendung an den unteren Rand des Videos. Dort liegt bei uns die
Bedienleiste — bei zwei Zeilen verschwand die untere darunter. Die
Unterkante sitzt jetzt bei neunzig Prozent der Videohöhe.

Gestellt wird das am `VTTCue`, nicht über CSS: `::cue` gestaltet den
Text, aber nicht seinen Platz. `lineAlign: "end"` ist dabei der Punkt —
damit meint `line` die Unterkante. Ohne ihn stünde ein zweizeiliger
Untertitel wieder tiefer als ein einzeiliger, also genau der Fall, um den
es ging.

Eine Einblendung, die ihre Stelle selbst mitbringt, behält sie:
Schilder und Aufschriften stehen dort, wo sie im Bild stehen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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2026-10-10 14:08:07 +02:00
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@@ -50,6 +50,18 @@ export const GROESSE_KLEINST = 30;
export const GROESSE_GROESST = 120;
export const GROESSE_SCHRITT = 5;
/** Das Vielfache der Schriftgrösse, das eine Zeile hoch ist. */
const ZEILENABSTAND = 1.25;
/** Wo die Unterkante des Untertitels sitzt, in Prozent der Videohöhe.
*
* **Nicht am Bildrand.** Der Browser setzt Einblendungen von sich aus ganz
* nach unten. Dort liegt bei uns die Bedienleiste des Spielers — und bei
* einem zweizeiligen Untertitel verschwand die untere Zeile darunter. Zehn
* Prozent Abstand halten sie frei, unabhängig von der Schriftgrösse und
* davon, ob eine oder zwei Zeilen dastehen. */
const UNTERKANTE = 90;
export type Untertitelstil = {
/** In Prozent der Größe, die der Browser von sich aus wählt. */
groesse: number;
@@ -112,8 +124,16 @@ export function stilAnwenden(stil: Untertitelstil): void {
? 'text-shadow: 0 0 4px rgba(0, 0, 0, .9), 0 1px 2px rgba(0, 0, 0, 1);'
: 'text-shadow: none;';
// **Der Zeilenabstand muss mitschrumpfen.**
//
// Ohne diese Zeile rechnet der Browser ihn aus *seiner* Schriftgrösse,
// nicht aus der eingestellten. Bei 50 Prozent stand deshalb winziger Text
// mit dem Abstand von grossem darunter — zwischen zwei Zeilen klaffte eine
// dritte. Ein Vielfaches der eigenen Grösse hält das Verhältnis, egal
// welche gewählt ist.
const regeln = `video::cue {
font-size: ${stil.groesse}%;
line-height: ${ZEILENABSTAND};
color: ${stil.farbe};
background-color: ${stil.hintergrund};
${rand}
@@ -134,3 +154,32 @@ function zahlImRahmen(wert: unknown, vorgabe: number): number {
const gerundet = Math.round(wert / GROESSE_SCHRITT) * GROESSE_SCHRITT;
return Math.max(GROESSE_KLEINST, Math.min(GROESSE_GROESST, gerundet));
}
/** Hebt die Einblendungen einer Spur vom Bildrand ab.
*
* **Warum über die Cues und nicht über CSS.** `::cue` gestaltet den Text,
* aber nicht seinen Platz: die Position steht in der Datei, und der Browser
* setzt sie ohne Angabe ganz nach unten. Erreichbar ist sie nur hier, am
* fertig geladenen `VTTCue`.
*
* **`lineAlign: "end"` ist der eigentliche Trick.** Damit gibt `line` die
* Lage der *Unterkante* an. Ohne ihn wäre es die Oberkante — und dann
* stünde ein zweizeiliger Untertitel wieder weiter unten als ein
* einzeiliger, also genau der Fall, der das Problem war.
*
* Kennt ein Browser `lineAlign` nicht, bleibt der Wert einfach liegen; die
* Einblendung sitzt dann etwas höher als nötig, aber nie zu tief. */
export function einblendungenAusrichten(spur: TextTrack | null | undefined): void {
if (!spur?.cues) return;
for (const roh of Array.from(spur.cues)) {
const cue = roh as VTTCue;
// Eine Einblendung, die ihre Stelle selbst mitbringt, behält sie:
// Schilder und Aufschriften stehen dort, wo sie im Bild stehen.
if (cue.line !== 'auto') continue;
cue.snapToLines = false;
cue.lineAlign = 'end';
cue.line = UNTERKANTE;
}
}