Einmal aus der Datei holen, nicht bei jedem Abruf
„Diese Untertitelspur liess sich nicht laden", und auf der zweiten Spur kam gar nichts. Nicht das Format war schuld und auch nicht das Verschieben, sondern die Zeit: jeder Abruf startete ffmpeg, ffmpeg musste die ganze Datei durchlesen, und nach dreissig Sekunden wurde abgebrochen. An einem Prüffilm von fünfzehn Megabyte fällt das nie auf; bei einem Dreistünder auf einem NAS reicht es nie. Schlimmer wurde es durch meine eigene Korrektur von gestern: seit die Adresse den Einstiegspunkt mitführt (`?ab=`), ändert sie sich bei jedem Sprung — der Browser konnte nichts mehr aus seinem Zwischenspeicher nehmen, und jeder Sprung stiess einen neuen Durchlauf an. Jetzt: - Ein ffmpeg-Durchlauf holt alle Textspuren auf einmal. Das Lesen der Datei ist der teure Teil und wird nicht mehr je Spur bezahlt. - Das Ergebnis bleibt liegen, ungeschoben; das Verschieben ist eine Zeilenersetzung und kostet nichts. Gemessen: erster Abruf 0,42 s, jeder weitere 2 bis 3 ms — und der zweite Sprung in derselben Datei trifft dieselbe Ablage statt eines neuen Durchlaufs. - Angestossen wird beim Start des Stroms, nicht erst beim Einschalten. Wer nach einer halben Stunde Untertitel will, wartet dann gar nicht. - Geschrieben wird unter `.teil` und erst danach umbenannt. Eine abgebrochene Datei am richtigen Namen gälte sonst für immer als fertig. - Die Geduld steigt von 30 Sekunden auf 30 Minuten. Sie ist jetzt eine Obergrenze gegen einen hängenden Prozess, keine Wartezeit mehr. Und der Spieler kann endlich unterscheiden, was los ist. Ein `<track>` meldet jeden Misserfolg gleich — „es gibt sie nicht", „sie enthält keinen Text" und „der Server holt sie gerade" sahen identisch aus. Geholt wird deshalb selbst, mit Token statt Keks (gemessen: ohne Keks kam jeder Abruf mit 401 zurück, ohne dass irgendwo etwas stand), und bei 503 fragt der Spieler nach, statt aufzugeben. Der Text geht als Blob an den `<track>` — dieselbe Anzeige, ein ehrlicher Weg dahin. Dazu eine Unsauberkeit im Verschieben: die Trennzeile eines weggefallenen Blocks blieb stehen. Gemessen am echten Film 52 Leerzeilen vor dem ersten Satz. Geprüft im Spieler, kalter Vorrat, Einstieg bei Sekunde 500: Blob am `<track>`, zehn Einblendungen, die erste bei 0 bis 3 s mit „Deutsch bei 500 s". Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Claude Opus 5
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339a6c07d0
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c2fd2a86fd
@@ -0,0 +1,113 @@
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using System.Collections.Concurrent;
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using Flaro.Media;
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namespace Flaro.Api;
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/// <summary>Herausgezogene Untertitel, abgelegt für den zweiten Abruf.</summary>
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///
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/// <remarks>
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/// <para>
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/// <b>Der Anlass.</b> Im Spieler stand „Diese Untertitelspur liess sich nicht
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/// laden", und auf der zweiten Spur kam überhaupt nichts. Der Grund lag nicht
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/// im Format, sondern in der Zeit: jeder Abruf startete ffmpeg, ffmpeg musste
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/// die ganze Datei durchlesen, und nach dreissig Sekunden wurde abgebrochen.
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/// Bei einem kleinen Prüffilm fällt das nie auf; bei einem Dreistünder auf
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/// einem NAS reicht es nie.
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/// </para>
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/// <para>
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/// <b>Und es wurde schlimmer, bevor es besser wurde.</b> Seit die Adresse den
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/// Einstiegspunkt mitführt (<c>?ab=</c>), ändert sie sich bei jedem Sprung —
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/// der Browser konnte nichts mehr aus seinem eigenen Zwischenspeicher
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/// nehmen, und jeder Sprung stiess einen neuen Durchlauf an. Deshalb liegt
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/// hier die ungeschobene Spur; das Verschieben ist eine Zeilenersetzung und
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/// kostet nichts.
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/// </para>
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/// <para>
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/// <b>Warm, bevor jemand fragt.</b> Angestossen wird beim Start des Stroms,
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/// nicht erst beim Öffnen des Menüs. Wer nach fünf Minuten Untertitel
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/// einschaltet, wartet dann gar nicht mehr.
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/// </para>
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/// </remarks>
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public sealed class Untertitelvorrat(FlaroPaths pfade, UntertitelLeser leser)
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{
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/// <summary>Was ein Abruf vorfindet.</summary>
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public enum Stand
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{
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/// <summary>Liegt da, mit Text.</summary>
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Fertig,
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/// <summary>Liegt da und ist leer — diese Spur hat keinen Text.</summary>
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Leer,
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/// <summary>Wird gerade herausgezogen.</summary>
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Laeuft,
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}
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/// <summary>Ein Lauf je Datei, nicht je Spur — er holt ohnehin alle.</summary>
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private readonly ConcurrentDictionary<Guid, Task> _laeuft = new();
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public string Pfad(Guid dateiId, DateTimeOffset geaendert, int spur) =>
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Path.Combine(pfade.Transcode, "untertitel",
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$"{dateiId:N}-{geaendert.ToUnixTimeMilliseconds()}-{spur}.vtt");
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/// <summary>Stösst das Herausziehen an, wenn etwas fehlt — und kehrt sofort zurück.</summary>
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public void Anstossen(Guid dateiId, string quelle, DateTimeOffset geaendert, IReadOnlyList<int> spuren)
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{
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if (spuren.Count == 0) return;
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var offen = spuren
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.Where(s => !File.Exists(Pfad(dateiId, geaendert, s)))
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.Select(s => new UntertitelLeser.Auftrag(s, Pfad(dateiId, geaendert, s)))
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.ToList();
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if (offen.Count == 0) return;
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// **Ohne das Abbruchzeichen des Abrufers.** Der Lauf gehört nicht dem
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// ersten, der gefragt hat: schaltet der sein Fenster zu, während die
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// Datei gelesen wird, wäre sonst alles umsonst und der nächste finge
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// von vorn an.
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_laeuft.GetOrAdd(dateiId, _ => Task.Run(async () =>
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{
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try { await leser.ZiehenAsync(quelle, offen, CancellationToken.None); }
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finally { _laeuft.TryRemove(dateiId, out Task? _); }
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}));
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}
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/// <summary>Holt eine Spur — und wartet dabei höchstens <paramref name="geduld"/>.</summary>
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///
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/// <remarks>
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/// <b>Warum überhaupt gewartet wird.</b> Ein Abruf, der sofort „noch
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/// nicht" sagt, zwingt den Spieler in eine Schleife, auch wenn die Datei
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/// in zwei Sekunden fertig gewesen wäre. Ein Abruf, der unbegrenzt
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/// wartet, hängt hinter jedem Reverse Proxy ins Zeitlimit. Zwanzig
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/// Sekunden decken den gewöhnlichen Fall ab; der seltene bekommt eine
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/// Antwort, mit der sich etwas anfangen lässt.
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/// </remarks>
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public async Task<(Stand Stand, string Text)> HolenAsync(
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Guid dateiId, string quelle, DateTimeOffset geaendert,
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IReadOnlyList<int> spuren, int spur, TimeSpan geduld, CancellationToken ct)
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{
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var ziel = Pfad(dateiId, geaendert, spur);
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Anstossen(dateiId, quelle, geaendert, spuren);
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var bis = DateTimeOffset.UtcNow + geduld;
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while (true)
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{
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if (File.Exists(ziel))
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{
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var text = await File.ReadAllTextAsync(ziel, ct);
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return (text.Length == 0 ? Stand.Leer : Stand.Fertig, text);
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}
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// Der Lauf ist durch und die Datei fehlt trotzdem: diese Spur
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// liess sich nicht herausziehen. Weiterzuwarten hiesse, auf
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// etwas zu warten, das niemand mehr tut.
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if (!_laeuft.ContainsKey(dateiId)) return (Stand.Leer, "");
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if (DateTimeOffset.UtcNow >= bis) return (Stand.Laeuft, "");
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await Task.Delay(TimeSpan.FromMilliseconds(400), ct);
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}
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}
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}
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