Der Player weiß jetzt, wie es ihm geht

Bisher gab es über eine laufende Wiedergabe zwei Zahlen — gemessene
Bitrate und verworfene Bilder —, und die standen nur zur Anzeige da. Die
Frage „trägt die Leitung das gerade" war nicht zu beantworten, weder für
den Nutzer noch für die App.

**Die wichtigste neue Zahl ist `variantCount`.** Sie kommt aus
`AVAsset.variants`, also vom Parser des Players, und beantwortet die
Frage, ob es überhaupt etwas zum Umschalten gibt. Steht dort 1, greift
jedes Nachregeln ins Leere — und genau das ist heute der Fall, weil die
App bei beiden Servern eine Playlist mit einer Stufe bestellt.

Dazu der Pufferstand aus `loadedTimeRanges`: der einzige echte
Frühwarner. Schrumpft er schneller, als die Zeit vergeht, kommt weniger
herein als hinausgeht — zehn bis zwanzig Sekunden, bevor das Bild steht.
Alles andere meldet sich erst danach.

**Verworfene Bilder werden jetzt über alle Protokolleinträge summiert.**
Das Zugriffsprotokoll legt bei jedem Stufenwechsel einen neuen an, dessen
Zähler bei null beginnt; wer nur `last` liest, hält eine Wiedergabe für
makellos, die schon zwanzigmal Bilder verworfen hat.

**Der Wachhund war blind für den häufigsten Fall.** Vierzig Sekunden am
Stück ohne Daten brechen ab — aber er setzte sich bei jedem kurzen
Erholen zurück, und zehn Rückler à dreißig Sekunden lösten ihn nie aus.
`StallLedger` zählt daneben mit, wie viel Zeit im gleitenden Fenster
fürs Warten draufging. Es bricht nichts ab, es stellt nur fest — und ist
ein reiner Typ ohne Uhr und ohne AVFoundation, damit sich eine Folge von
Rücklern als Zahlenreihe hinschreiben und das Urteil prüfen lässt.
Sieben Tests, darunter genau der Fall, an dem der alte Wachhund
vorbeisah.

Gezählt wird nur der Weg vom Spielen ins Warten. Das anfängliche Puffern
ist der Start, kein Rückler; würde es mitgezählt, hätte jede Wiedergabe
eine Vorstrafe.

Und zwei Kommentare sind berichtigt. Sie behaupteten, AVPlayer wechsle
die Bitrate von selbst und das sei „die zugesagte automatische
Qualitätsanpassung". Umschalten kann er nur zwischen Varianten, die in
der Liste stehen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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2026-09-27 14:59:29 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent 9c66727aca
commit 903bfe5f63
9 changed files with 680 additions and 70 deletions
@@ -89,32 +89,96 @@ public protocol VideoPlayerEngine: AnyObject {
/// Was über die Leitung kommt, während gespielt wird.
public struct PlaybackStatistics: Sendable, Equatable {
/// Was tatsächlich ankommt, in Kilobit je Sekunde.
///
/// **Nachlaufend und leicht misszuverstehen.** Spielt der Player
/// zufrieden eine kleine Sprosse, holt er wenig — und dieser Wert sieht
/// schlecht aus, ohne dass die Leitung schlecht wäre. Als alleiniges
/// Kriterium für eine Regelung taugt er deshalb nicht.
public let observedBitrate: Int?
/// Was der Stream für sich angibt.
/// Was der Stream für sich angibt — also auf welcher Sprosse man steht.
public let indicatedBitrate: Int?
public let width: Int?
public let height: Int?
/// Verworfene Bilder — der ehrlichste Hinweis auf Überlastung.
public let droppedFrames: Int?
/// Wie viele Stufen die Playlist überhaupt anbietet.
///
/// **Die wichtigste Zahl hier**, und die einzige, die die Frage
/// beantwortet, ob es etwas zum Umschalten gibt. Sie kommt vom Parser des
/// Players, nicht aus einer Vermutung über den Server: `1` heißt, dass
/// alles Nachregeln ins Leere greift, ganz gleich was bestellt wurde.
///
/// `nil` bei allem, was keine Playlist ist — eine Datei hat keine Leiter,
/// und das ist die richtige Aussage, nicht „null Stufen".
public let variantCount: Int?
/// Die Sprossen selbst, aufsteigend, in Kilobit je Sekunde.
///
/// Nötig, um eine Stufe tiefer zu **zielen**: ein Wert zwischen zwei
/// Sprossen wählt dieselbe wie die untere und macht jede Anzeige darüber
/// zur Lüge.
public let variantBitrates: [Int]
/// Wie weit der Puffer vor der Abspielstelle reicht.
///
/// **Der einzige echte Frühwarner.** Schrumpft er schneller, als die Zeit
/// vergeht, kommt weniger herein als hinausgeht — und das ist zehn bis
/// zwanzig Sekunden vor dem Rückler zu sehen. Alles andere meldet sich
/// erst, wenn das Bild schon steht.
public let bufferedAhead: Duration?
/// Apples eigene Einschätzung. Früh, aber grob.
public let isLikelyToKeepUp: Bool?
/// Wie oft es seit dem Start gestockt hat.
public let stallCount: Int
/// Wie lange insgesamt gewartet wurde.
public let stalledTime: Duration
public init(
observedBitrate: Int? = nil,
indicatedBitrate: Int? = nil,
width: Int? = nil,
height: Int? = nil,
droppedFrames: Int? = nil
droppedFrames: Int? = nil,
variantCount: Int? = nil,
variantBitrates: [Int] = [],
bufferedAhead: Duration? = nil,
isLikelyToKeepUp: Bool? = nil,
stallCount: Int = 0,
stalledTime: Duration = .zero
) {
self.observedBitrate = observedBitrate
self.indicatedBitrate = indicatedBitrate
self.width = width
self.height = height
self.droppedFrames = droppedFrames
self.variantCount = variantCount
self.variantBitrates = variantBitrates
self.bufferedAhead = bufferedAhead
self.isLikelyToKeepUp = isLikelyToKeepUp
self.stallCount = stallCount
self.stalledTime = stalledTime
}
public var resolution: String? {
guard let width, let height, width > 0, height > 0 else { return nil }
return "\(width)×\(height)"
}
/// Ob es überhaupt etwas zum Umschalten gibt.
///
/// Bei `false` ist `preferredPeakBitRate` wirkungslos — AVPlayer spielt
/// die eine Stufe auch dann, wenn sie über der Grenze liegt. Genau dafür
/// gibt es die Sicherheitsleine.
public var hasLadder: Bool { (variantCount ?? 0) > 1 }
/// Die nächste Sprosse unterhalb der angegebenen — oder die unterste.
///
/// Gibt `nil` zurück, wenn es nichts Tieferes gibt. Dann ist der billige
/// Weg erschöpft.
public func rung(below bitrate: Int) -> Int? {
variantBitrates.last { $0 < bitrate }
}
}
extension VideoPlayerEngine {