VLC ist weg — es gibt nur noch einen Spieler

Du hattest recht mit der Erwartung, nur nicht mit dem Stand: entfernt war er
nicht. Was wir gemacht haben, war, ihm Arbeit wegzunehmen — DTS, TrueHD und
Vorbis gehen seit Kurzem über das Umpacken beim Server. Übrig blieb er an
einer Stelle, `PlaybackDecider.fallback`.

Jetzt ist er ganz weg, samt dem 920-MB-Binärpaket.

**Was an seine Stelle tritt.** Die Entscheidung sagt nicht mehr, *wer* spielt,
sondern *was ankommt*: direkt, umgepackt oder umgerechnet. `PlaybackEngineKind`
fällt damit weg, `directPlay` trägt keine Engine mehr, und `PlaybackPolicy`
kennt kein `allowsFallbackEngine`.

**Das Auffangnetz bleibt, nur anders geknüpft.** Scheiterte das Umpacken am
Player, sprang bisher VLC ein — der Server entscheidet erst beim Ausliefern,
ob er die Ströme wirklich kopieren kann, und manche Antworten nimmt AVPlayer
nicht an. Statt der zweiten Engine rechnet der Server jetzt neu
(`fallBackToTranscode`). Teurer für ihn, aber es kommt etwas an, statt einer
schwarzen Wand mit einer Fehlernummer.

**Offline wäre das ein Rückschritt gewesen** — dort gibt es keinen Server, der
einspringt. Deshalb ging der vorige Commit voraus: was heruntergeladen wird,
kommt schon in einer Hülle, die der Systemplayer öffnet.

Was dadurch überall gilt, auch für Dateien, die bisher bei VLC landeten:
Bild-in-Bild, AirPlay, Bedienung im Sperrbildschirm — und dasselbe Verhalten
auf dem Apple TV, wo es VLC ohnehin nie gab.

Die Attrappe heißt ihren Schalter jetzt `--dts` statt `--vlc`: der Fall ist
geblieben, sein Ziel nicht.

iOS und tvOS bauen, 494 Tests grün.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
Scarriffle
2026-10-03 08:04:23 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent ef2596e2bb
commit 6b927c21b0
26 changed files with 147 additions and 744 deletions
@@ -2,10 +2,10 @@ import Foundation
/// Was AVPlayer auf diesem Gerät nativ abspielen kann.
///
/// Diese Liste ist der Grund, warum Flixy überhaupt zwei Engines hat. iOS
/// spielt weder Matroska-Dateien noch DTS- oder TrueHD-Ton — und genau das
/// liegt in typischen Plex-Beständen. Alles, was hier nicht steht, geht an
/// VLCKit (oder ab Phase 2 an den Transcoder).
/// Diese Liste ist der Grund, warum es das Umpacken gibt: iOS spielt weder
/// Matroska-Dateien noch DTS- oder TrueHD-Ton, und genau das liegt in
/// typischen Beständen. Alles, was hier nicht steht, lässt die App vom Server
/// umpacken — beim Abspielen wie beim Herunterladen.
public struct DeviceCapabilities: Sendable, Equatable {
public var containers: Set<String>
public var videoCodecs: Set<String>
@@ -26,7 +26,7 @@ public struct DeviceCapabilities: Sendable, Equatable {
containers: ["mp4", "m4v", "mov", "qt"],
// AV1 fehlt bewusst: Hardware-Dekodierung gibt es erst ab A17 Pro, und
// Software-Dekodierung von 4K-AV1 bringt auch neue Geräte an die
// Grenze. VLC macht das kontrollierter.
// Grenze. Umrechnen ist dort das Verlässlichere.
videoCodecs: ["h264", "avc1", "hevc", "h265", "hvc1", "dvh1", "dvhe"],
// DTS, TrueHD und Vorbis fehlen — die drei Gründe, warum ein sonst
// tadelloser MP4-Film trotzdem stumm bliebe.
@@ -81,10 +81,9 @@ public struct PlaybackDecider: Sendable {
// Bild. Beides zusammen geht ebenso.
//
// Das kostet Tonqualität, und zwar nur beim Ton. Dagegen steht,
// was es einbringt: der Titel landet bei AVPlayer statt bei VLC,
// also mit Bild-in-Bild, AirPlay und Sperrbildschirm — und er
// läuft auf dem Apple TV, wo es VLC nicht gibt, ohne dass das
// ganze Bild neu gerechnet werden muss.
// was es einbringt: der Titel läuft überhaupt — mit Bild-in-Bild,
// AirPlay und Sperrbildschirm, und ohne dass das ganze Bild neu
// gerechnet werden muss.
//
// Stimmt dagegen der **Videocodec** nicht, ist hier Schluss: dann
// fehlt nicht der Zugang, sondern das Können, und jeder Weg über
@@ -111,21 +110,20 @@ public struct PlaybackDecider: Sendable {
}
rationale.append(.nativelySupported)
return PlaybackDecision(method: .directPlay(engine: .avPlayer), rationale: rationale)
return PlaybackDecision(method: .directPlay, rationale: rationale)
}
/// Was passiert, wenn AVPlayer nicht kann.
///
/// VLCKit hat Vorrang vor dem Transcoder: die Datei geht unverändert über
/// die Leitung, der Server muss nicht rechnen, und die Bildqualität bleibt
/// die des Originals. Umgerechnet wird erst, wenn auch VLC ausscheidet.
/// **Hier stand einmal eine zweite Engine.** VLCKit hatte Vorrang vor dem
/// Transcoder: die Datei ging unverändert über die Leitung, der Server
/// musste nicht rechnen. Es gibt sie nicht mehr — was der Systemplayer
/// nicht öffnet, rechnet der Server um, und was heruntergeladen wird,
/// kommt schon in einer Hülle, die er öffnet.
private func fallback(
policy: PlaybackPolicy,
rationale: [PlaybackDecision.Rationale]
) -> PlaybackDecision {
if policy.allowsFallbackEngine {
return PlaybackDecision(method: .directPlay(engine: .vlc), rationale: rationale)
}
if policy.allowsTranscoding {
return PlaybackDecision(
method: .transcode(maximumBitrate: policy.maximumBitrate),
@@ -134,7 +132,7 @@ public struct PlaybackDecider: Sendable {
}
var rationale = rationale
rationale.append(.transcodingUnavailable)
return PlaybackDecision(method: .directPlay(engine: .avPlayer), rationale: rationale)
return PlaybackDecision(method: .directPlay, rationale: rationale)
}
/// Plex schreibt Codecs mal groß, mal klein, und hängt bei Containern
@@ -1,19 +1,10 @@
import Foundation
/// Welcher Engine die Wiedergabe übernimmt.
public enum PlaybackEngineKind: String, Sendable, Equatable, Codable {
/// Der Systemplayer. Bringt Bild-in-Bild, AirPlay und die Steuerung im
/// Sperrbildschirm mit — deshalb hat er immer Vorrang, wenn er kann.
case avPlayer
/// VLCKit. Spielt praktisch jedes Format, kann dafür kein Bild-in-Bild.
case vlc
}
/// Wie ein Titel abgespielt werden soll.
public struct PlaybackDecision: Sendable, Equatable {
public enum Method: Sendable, Equatable {
/// Die Datei wird unverändert übertragen und lokal dekodiert.
case directPlay(engine: PlaybackEngineKind)
case directPlay
/// Der Server reicht das Bild durch und legt es in eine andere
/// Schachtel — den Ton rechnet er um, falls nötig.
///
@@ -33,10 +24,9 @@ public struct PlaybackDecision: Sendable, Equatable {
/// nichts, vor allem keine einzige Bildzeile. Ob es im Einzelfall
/// passiert ist, steht in `rationale`: `audioCodecUnsupported`.
///
/// Der Gewinn ist gross: solche Titel landen nicht mehr bei VLC,
/// sondern bei AVPlayer. Damit gibt es dort Bild-in-Bild, AirPlay und
/// die Systembedienung — und auf einem Apple TV, wo es VLC gar nicht
/// gibt, muss nicht mehr das ganze Bild neu gerechnet werden.
/// Der Gewinn ist gross: solche Titel laufen damit im Systemplayer,
/// mit Bild-in-Bild, AirPlay und Systembedienung — und es muss nicht
/// das ganze Bild neu gerechnet werden.
case remux
/// Der Server rechnet um. Ab Phase 2; `maximumBitrate` in Kilobit.
case transcode(maximumBitrate: Int?)
@@ -68,19 +58,6 @@ public struct PlaybackDecision: Sendable, Equatable {
self.rationale = rationale
}
public var engine: PlaybackEngineKind? {
switch method {
case .directPlay(let engine): engine
// Der Transcoder liefert HLS, und damit ist AVPlayer der richtige
// Engine. **Nicht** aber, wie hier früher stand, „inklusive
// automatischem Bitratenwechsel": den gibt es nur, wenn die Playlist
// mehrere Stufen führt, und das muss ausdrücklich bestellt werden.
case .transcode: .avPlayer
// Umgepackt kommt eine MP4 heraus — genau das, wofür es AVPlayer gibt.
case .remux: .avPlayer
}
}
public var isDirectPlay: Bool {
if case .directPlay = method { return true }
return false
@@ -9,8 +9,6 @@ import Foundation
public struct PlaybackPolicy: Sendable, Equatable {
/// Darf der Server umrechnen?
public var allowsTranscoding: Bool
/// Darf VLCKit einspringen?
public var allowsFallbackEngine: Bool
/// Obergrenze in Kilobit pro Sekunde. `nil` heißt unbegrenzt — der
/// Normalfall im heimischen WLAN.
public var maximumBitrate: Int?
@@ -24,12 +22,10 @@ public struct PlaybackPolicy: Sendable, Equatable {
public init(
allowsTranscoding: Bool,
allowsFallbackEngine: Bool = true,
maximumBitrate: Int? = nil,
forcesTranscoding: Bool = false
) {
self.allowsTranscoding = allowsTranscoding
self.allowsFallbackEngine = allowsFallbackEngine
self.maximumBitrate = maximumBitrate
self.forcesTranscoding = forcesTranscoding
}
@@ -164,14 +164,10 @@ public enum PlayerQuality: Hashable, Sendable, Identifiable {
base
case .original:
// Keine Grenze und kein Umrechnen: ausdrücklich das Original.
PlaybackPolicy(allowsTranscoding: false, allowsFallbackEngine: true, maximumBitrate: nil)
PlaybackPolicy(allowsTranscoding: false, maximumBitrate: nil)
case .limited, .audioOnly:
// Ohne Ersatzmotor, damit die Entscheidung zwangsläufig beim
// Transcoder landet — sonst spielte VLC die Datei direkt ab und
// die gewählte Stufe bliebe wirkungslos.
PlaybackPolicy(
allowsTranscoding: true,
allowsFallbackEngine: false,
maximumBitrate: maximumBitrate,
forcesTranscoding: true
)
@@ -419,8 +419,8 @@ public final class AVPlayerEngine: VideoPlayerEngine {
player.observe(\.timeControlStatus, options: [.new]) { [weak self] player, _ in
// Kein `assumeIsolated`: KVO meldet auf dem Thread, der die
// Änderung ausgelöst hat, und AVPlayer ändert seinen Zustand
// auch aus internen Threads. Genau dieselbe Annahme hat die App
// im VLC-Engine zum Absturz gebracht.
// auch aus internen Threads. Dieselbe Annahme hat die App
// an anderer Stelle schon einmal hart abbrechen lassen.
Task { @MainActor in
guard let self else { return }
switch player.timeControlStatus {
@@ -2,10 +2,10 @@ import Foundation
/// Eine wählbare Ton- oder Untertitelspur.
///
/// Bewusst getrennt von den Spuren, die der Server meldet: VLCKit und
/// AVPlayer nummerieren selbst, und ihre Nummern stimmen mit denen des Servers
/// nicht überein. `engineIdentifier` hält fest, wie die laufende Engine die
/// Spur nennt, `serverStreamID`, wie der Server sie nennt.
/// Bewusst getrennt von den Spuren, die der Server meldet: der Player
/// nummeriert selbst, und seine Nummern stimmen mit denen des Servers nicht
/// überein. `engineIdentifier` hält fest, wie die Engine die Spur nennt,
/// `serverStreamID`, wie der Server sie nennt.
public struct MediaTrack: Sendable, Equatable, Identifiable {
public enum Kind: Sendable, Equatable { case audio, subtitle }
@@ -42,10 +42,9 @@ public struct PlaybackSource: Sendable, Equatable {
/// Was eine Engine von sich aus meldet.
///
/// Ein Stream statt beobachtbarer Eigenschaften: AVPlayer meldet über KVO,
/// VLCKit über Delegat-Rückrufe. Beide in dieselbe Ereignisfolge zu
/// übersetzen hält den Unterschied an genau einer Stelle je Engine — statt in
/// jeder View, die den Zustand anzeigt.
/// Ein Stream statt beobachtbarer Eigenschaften: der Player meldet über
/// KVO, und das in eine Ereignisfolge zu übersetzen hält den Unterschied an
/// einer Stelle — statt in jeder View, die den Zustand anzeigt.
public enum PlaybackEvent: Sendable, Equatable {
case stateChanged(PlaybackState)
case timeChanged(Duration)
@@ -66,11 +65,11 @@ public enum VideoFit: Sendable {
case fill
}
/// Der gemeinsame Nenner von AVPlayer und VLCKit.
/// Was die Oberfläche zum Steuern braucht — und nichts darüber hinaus.
///
/// Alles, was die Oberfläche zum Steuern braucht — und nichts darüber hinaus.
/// Was hier nicht steht, gibt es für die Views nicht; dadurch bleibt der
/// Austausch des Engine unsichtbar.
/// **Ein Protokoll für einen Spieler.** Es gab einmal zwei, und der Schnitt
/// ist geblieben: er hält die Oberfläche von AVFoundation fern, und was hier
/// nicht steht, gibt es für die Views nicht.
@MainActor
public protocol VideoPlayerEngine: AnyObject {
var events: AsyncStream<PlaybackEvent> { get }
@@ -86,8 +85,7 @@ public protocol VideoPlayerEngine: AnyObject {
/// Ob dieser Engine sein Bild an ein AirPlay-Gerät geben kann.
///
/// Nur der Systemplayer kann das. VLC zeichnet selbst und kennt die
/// Empfängerliste nicht — ein Knopf dafür führte dort ins Leere.
/// Ein Knopf dafür darf nur stehen, wo er auch etwas trifft.
var supportsAirPlay: Bool { get }
func load(_ source: PlaybackSource) async throws(PlaybackFailure)
@@ -96,18 +94,6 @@ public protocol VideoPlayerEngine: AnyObject {
func seek(to time: Duration) async
func setRate(_ rate: Double)
/// Wie das Bild in seiner Fläche liegt.
///
/// **Muss durch die Engine, nicht nur über die Fläche.** Wer die Fläche
/// auf den ganzen Schirm wachsen lässt, hat damit erst die Hälfte gesagt:
/// VLC zeichnet selbst und passt sein Bild von sich aus ein, also wird
/// der Balken daneben nur breiter. Beschneiden muss man ihm sagen.
///
/// Der Systemplayer braucht es nicht — seine Bildebene gehört der App,
/// und die stellt `videoGravity` selbst. Deshalb steht unten eine
/// Voreinstellung, die nichts tut.
func setVideoFit(_ fit: VideoFit)
var audioTracks: [MediaTrack] { get }
var subtitleTracks: [MediaTrack] { get }
func selectAudioTrack(_ track: MediaTrack?)
@@ -144,8 +130,7 @@ public protocol VideoPlayerEngine: AnyObject {
/// Wunsch, keine Vorschrift.
func setPeakBitrate(_ kilobits: Int?)
/// Gibt Puffer und Dekoder frei. Muss beim Verlassen des Players laufen,
/// sonst behält besonders VLCKit den Speicher.
/// Gibt Puffer und Dekoder frei. Muss beim Verlassen des Players laufen.
func teardown()
}
@@ -255,9 +240,6 @@ extension VideoPlayerEngine {
/// Wer Untertitel nicht gestalten kann, lässt sie, wie sie sind.
///
/// VLC kann es im Grundsatz, aber nur über Angaben, die beim Bau der
/// Bibliothek gesetzt werden, global gelten und sich mitten im Film nicht
/// ändern lassen — ein zweiter Weg, der vom ersten abdriftet.
public func applySubtitleStyle(_ style: SubtitleStyle) {}
/// Wer nichts dazu sagt, kann es nicht.
@@ -16,7 +16,7 @@ extension JellyfinBackend {
// `static=true` schaltet jede Umrechnung ab: die Datei kommt so,
// wie sie auf der Platte liegt. Ob das Gerät sie überhaupt
// abspielen kann, ist vorher entschieden worden — und wenn nicht
// der Systemplayer, dann VLC.
// der Systemplayer.
guard let url = client.url(
path: "/Videos/\(intent.itemID)/stream",
query: [