Startseite: der Aufmacher wechselt, die Neuzugänge stimmen

Vier Dinge aus dem ersten Blick auf einen echten Jellyfin-Server.

**„Zuletzt hinzugefügt" waren nicht die Neuzugänge**, sondern eine
alphabetische Liste. Die Reihe kommt jetzt von `/Users/{id}/Items/Latest` —
dem Endpunkt, den Jellyfin dafür hat. Das behebt zwei Fehler auf einmal: die
Sortierung nach Anlegedatum kam alphabetisch zurück, und selbst wenn sie
gegriffen hätte, wäre sie falsch gewesen. Das Anlegedatum einer Serie ist der
Tag, an dem sie in die Mediathek kam; eine Serie, die seit zwei Jahren dort
steht und gestern eine neue Folge bekommen hat, wäre nie aufgetaucht. Die
Antwort ist dort ein nacktes Feld ohne `Items`-Hülle — dafür gibt es einen
Test, sonst bliebe die Startseite eines Tages stumm leer.

**Der Aufmacher war einer und blieb es.** Jetzt sind es bis zu fünf, die alle
sieben Sekunden weiterwandern und sich auch von Hand durchblättern lassen.
Der Zeitgeber hängt an der aktuellen Seite und fängt bei jedem Wechsel von
vorn an — sonst rutscht der Aufmacher genau dann weiter, wenn man sich einen
Titel ansieht. Wer Bewegung abgestellt hat, blättert selbst. Titel ohne
Hintergrundbild werden übersprungen, solange es andere gibt: eine graue
Fläche mit Text ist keine Bühne.

**Die Seitenleiste ist durchscheinend** statt undurchsichtig, und der
Schleier darunter dunkelt schwächer ab — ein voller Schleier hätte aus dem
Milchglas wieder eine Wand gemacht.

**Der Suchlauf ist aus der Mediathek verschwunden.** Er stand im
Dreipunktmenü, einen Tipp neben „Filter" und „Ansicht wechseln", und
beschäftigt den Server minutenlang. Er steht jetzt in den Einstellungen neben
der Mediathek, zu der er gehört.

Dazu eine Jellyfin-Attrappe unter Tools/: ein Server, der gerade genug kann,
dass sich die Oberfläche ansehen lässt. Damit ist diese Runde tatsächlich
angeschaut worden — Anmeldung per Code, Startseite, wandernder Aufmacher,
Seitenleiste, Einstellungen — ohne einen echten Server anzufassen.

Was weiter aussteht: die Seitenleiste oben statt seitlich, und ihre Einträge
selbst zusammenzustellen. Das ist die nächste Runde, nicht diese.

250 Tests grün.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Scarriffle
2026-09-13 13:36:57 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent 5696254034
commit 370f7f94f1
11 changed files with 419 additions and 52 deletions
+22
View File
@@ -0,0 +1,22 @@
# Jellyfin-Attrappe
Ein Server, der so tut, als wäre er Jellyfin — gerade so viel, dass die App
sich anmelden und stöbern kann. Gedacht fürs Ansehen der Oberfläche, nicht
fürs Prüfen der Protokollschicht; dafür gibt es Tests mit aufgezeichneten
Antworten.
```bash
python3 Tools/JellyfinStub/server.py
```
Dann in der App **Mit Jellyfin anmelden** → `127.0.0.1` eintragen. Quick
Connect bestätigt sich nach drei Abfragen von selbst, damit der Bildschirm mit
dem Code sichtbar wird und die Anmeldung trotzdem durchläuft.
Die Bilder sind einfarbige Flächen, deren Farbe aus der Kennung des Titels
entsteht. Das ist Absicht: so lässt sich auf einen Blick erkennen, ob der
Aufmacher tatsächlich weiterwandert und ob eine Kachel das Bild zeigt, das zu
ihr gehört.
Kein echter Server wird dabei angefasst, und es gehen keine Zugangsdaten über
die Leitung.