Zwei Fassungen dürfen gewollt sein, und die Startseite darf nicht warten

**Mehrfachfassungen lassen sich abhaken.** Zwei Dateien an einem Film sind
meist zwei Fassungen und völlig in Ordnung. In der Liste standen sie
trotzdem für immer: sie rechnet jedes Mal frisch, und es gab keinen Zustand.
Wer absichtlich zwei Fassungen hält, konnte die Gruppe nicht loswerden — und
unter den gewollten ging das Ungewollte unter.

Abgehakt wird eine Dateizahl, kein Zeitpunkt. Ein Zeitstempel müsste gegen
`MediaFile.ModifiedAt` verglichen werden, und eine alte Datei, frisch
hineinkopiert, behält ihre alte Zeit und käme nie wieder hoch. Die Anzahl
ist genau die Frage: kommt eine dritte Fassung dazu, meldet sich die Gruppe
von selbst zurück. Gerechnet wird sie auf dem Server — ein Client mit
veralteter Liste hakte sonst eine Gruppe mit zwei Dateien ab, die inzwischen
drei hat.

„Ignorierte zeigen" führt zurück, wie bei den erledigten Meldungen; ohne das
wäre das Abhaken unumkehrbar und niemand wüsste, was er weggeklickt hat.

**Die Startseite wartete dreimal nacheinander.** Erst die Serverauskunft,
dann Konto und Mediatheken, dann erst die Startseite — drei Rundreisen,
bevor das erste Bild in Auftrag ging. Liegt eine Sitzung im Speicher, laufen
die ersten beiden jetzt zugleich los. Nur dann: ohne Sitzung liefen
`/auth/me` und `/libraries` vor der Antwort auf `needsSetup` in ein 401, und
die Sitzungsprüfung kann daraufhin abmelden.

Gemessen am laufenden Server: `users/me`, `system/info` und `libraries`
starten alle bei 37 ms, die Startseitenabfragen folgen bei 73 ms. Vorher
lagen drei Runden dazwischen.

**Sieben Hintergrundbilder auf einmal waren sechs zu viel.** Jede Folie des
Aufmachers bekam sofort ihr `w1280`-Bild; sichtbar ist immer nur eine. Jetzt
lädt die sichtbare sofort und der Rest in der Leerlaufzeit — und wer
weiterschaltet, bevor das lief, bekommt sein Bild dann.

**Die Schrift kam von Google.** `display=swap` rettete den Text, nicht den
ersten Aufbau: ein Stylesheet blockiert das Zeichnen, und ein Heimserver
ohne Internet oder mit träger Namensauflösung wartete davor. Inter liegt
jetzt als zwei Dateien von zusammen sechzig Kilobyte im Projekt, variabel
für alle Schnitte, mit `unicode-range` getrennt nach latin und latin-ext.
Gemessen: null Anfragen an fonts.googleapis.com. Lizenztext liegt dabei.

**Und mein Untertitelvorrat bremste mit.** Er startete sofort beim
Hochfahren und las die ganze Mediathek — von derselben Platte, von der die
Startseite ihre Bilder holt. Jetzt beginnt er eine Minute später und stellt
zurück, solange eine Wiedergabe läuft. Die Datei bleibt dabei vorn in der
Reihe; verworfen wird nichts.

678 Tests grün, davon zwei neue.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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2026-10-08 17:56:41 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent 2809821c9b
commit 1b4784f1db
18 changed files with 1653 additions and 27 deletions
+44
View File
@@ -8,6 +8,50 @@
* **Die Farbe nicht.** Plex ist bernsteingelb, Flaro ist Orchidee. Das
* Vorbild ist die Anordnung, nicht das Aussehen. */
/* ---------- Die Schrift, und zwar von hier ----------
*
* **Warum sie mitgeliefert wird.** Vorher kam sie über ein Stylesheet von
* `fonts.googleapis.com`. Ein Stylesheet blockiert das Zeichnen; ein
* Heimserver ohne Internet oder mit träger Namensauflösung wartete davor,
* bevor das erste Pixel stand. Zwei Dateien, zusammen sechzig Kilobyte,
* nehmen diese Abhängigkeit ganz weg.
*
* **Eine Datei für alle Schnitte.** Inter ist eine variable Schrift: 400
* bis 700 stecken in derselben Datei. Vier getrennte Schnitte wären vier
* Abrufe für dasselbe.
*
* `latin-ext` ist eigen aufgeführt und nicht eingerechnet: die
* `unicode-range` sorgt dafür, dass sie nur lädt, wenn wirklich ein Zeichen
* daraus vorkommt — bei deutschen Titeln selten, bei polnischen oder
* tschechischen eben doch.
*
* Inter steht unter der SIL Open Font License; der Text liegt bei den
* Dateien unter `public/schriften/LIZENZ.txt`. */
@font-face {
font-family: 'Inter';
font-style: normal;
font-weight: 400 700;
/* Der Text steht sofort in der Systemschrift und wird ersetzt, sobald
Inter da ist — lieber ein Umspringen als ein leeres Bild. */
font-display: swap;
src: url('/schriften/inter-latin.woff2') format('woff2');
unicode-range: U+0000-00FF, U+0131, U+0152-0153, U+02BB-02BC, U+02C6, U+02DA,
U+02DC, U+0304, U+0308, U+0329, U+2000-206F, U+20AC, U+2122, U+2191, U+2193,
U+2212, U+2215, U+FEFF, U+FFFD;
}
@font-face {
font-family: 'Inter';
font-style: normal;
font-weight: 400 700;
font-display: swap;
src: url('/schriften/inter-latin-ext.woff2') format('woff2');
unicode-range: U+0100-02BA, U+02BD-02C5, U+02C7-02CC, U+02CE-02D7, U+02DD-02FF,
U+0304, U+0308, U+0329, U+1D00-1DBF, U+1E00-1E9F, U+1EF2-1EFF, U+2020,
U+20A0-20AB, U+20AD-20C0, U+2113, U+2C60-2C7F, U+A720-A7FF;
}
:root {
/* --- Akzent ------------------------------------------------------------
*